Fußball: Landesliga
TuS Altenberge meldet Vollzug: Rodine übernimmt

Altenberge -

Nun ist die Sache rund. Am Sonntagabend bestätigte der Vorstand des TuS Altenberge, was bereits am Samstag vermeldet wurde. André Rodine wird am 1. Juli Trainer beim heimischen Landesligisten.

Sonntag, 27.01.2019, 19:04 Uhr aktualisiert: 27.01.2019, 19:10 Uhr
Auf gute Zusammenarbeit: Dr. Thomas Keßler (re.) und Abteilungsleiter „Eppi“ Hammer (li.) präsentierten gestern André Rodine, der am 1. Juli das Traineramt beim TuS Altenberge übernimmt, womit er die Nachfolge von Florian Reckels antritt.
Auf gute Zusammenarbeit: Dr. Thomas Keßler (re.) und Abteilungsleiter „Eppi“ Hammer (li.) präsentierten Sonntagabend André Rodine, der am 1. Juli das Traineramt beim TuS Altenberge übernimmt, womit er die Nachfolge von Florian Reckels antritt. Foto: Heiner Gerull

Dass Telekommunikationsdienste zur Übertragung von Textnachrichten grundsätzlich nützlich sind, das bewahrheitete sich auch beim TuS Altenberge, als es darum ging, einen Nachfolger für Trainer Florian Reckels zu finden. Wie denn der Kontakt zum TuS entstanden sei, wurde André Rodine gefragt. Seine schlichte Antwort lautete: „Ich habe eine SMS bekommen“.

Was aus dieser ersten Anfrage geworden ist, das wurde Sonntagabend in der Soccerhalle des TuS am Rande eines Fußballturniers der Integrativen Fußballmannschaft des TuS Altenberge (IFMA) publik. Am 1. Juli übernimmt Rodine das Traineramt beim heimischen Fußball-Landesligisten. Er tritt damit in die großen Fußstapfen von Florian Reckels, der nach drei Jahren im Sommer seine Zelte in Altenberge abbrechen wird.

Es hatte einige Anfragen von Kandidaten gegeben, die sich um den Trainerjob beim TuS beworben hatten. Doch wenn die Chemie zwischen zwei Parteien stimmt, dann dauert es gewöhnlich nicht lange, um zu einem Einverständnis zu kommen. „Wir haben uns nur zweimal getroffen. Dann haben wir festgestellt, dass wir in puncto Konzept und Philosophie auf einer Wellenlänge liegen“, sagte TuS-Vorsitzender Dr. Thomas Keßler bei der offiziellen Präsentation des neuen Coaches.

Was er damit meinte, wurde sehr schnell deutlich. „Wir verstehen uns als Ausbildungsverein und sind ein Club aus Altenberge für Altenberger“, betonte Keßler.

Der TuS bleibt somit auch unter dem neuen Coach seiner Linie treu. Wenn es darum geht, Spieler für die Altenberger Seniorenmannschaften zu generieren, dann wird der TuS auch in Zukunft vornehmlich aus eigener Quelle schöpfen. Was bedeutet, dass den jungen Akteuren, die aus den Altenberger A-Junioren nachrücken, im Seniorenbereich des TuS eine Plattform geboten werden soll, auf der sie sich betätigen können. Die Grundvoraussetzung ist angesichts der herausragenden Infrastruktur mit Natur- und Kunstrasenplatz, Tribüne, Soccerhalle und Beachfußballcourt geradezu perfekt.

Dem neuen Trainer werde deshalb jede Menge „Herzblut“, wie Erwin Hammer, Abteilungsleiter Fußball beim TuS, abverlangt. Dieser Herausforderung stellt sich Rodine gerne. „Wichtig ist für mich, bei einem Verein zu arbeiten, der auf die Jugend setzt“, gab der 32-Jährige zu verstehen. Zugleich versicherte er aber auch, dass er bis zum Beginn seiner neuen Tätigkeit alles dafür tun werde, dass sein jetziger Verein, der TuS Germania Horstmar, den Klassenerhalt in der Bezirksliga schafft.

Sein Grundverständnis von Fußball deckt sich offenkundig zu 100 Prozent mit dem seines künftigen Clubs. „Ich möchte Fußball vermitteln, der Spaß macht“, sagte er. „Wir wollen Fußball anbieten, der für alle Situationen die passenden Möglichkeiten parat hält.“ Ab Juli sind diesem Tatendrang keine Grenzen gesetzt.

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