Wasserball: Pokal
Achtungserfolg für den SV Olympia

Borghorst -

Dass der SV Olympia Borghorst gegen den Deutschen Meister Heidelberg nicht würde gewinnen können, war im Vorfeld klar. Aber dass sich der SVO achtbar mit 4:17 aus der Affäre ziehen konnte, überraschte selbst die Mannschaft.

Montag, 28.01.2019, 13:40 Uhr aktualisiert: 28.01.2019, 16:48 Uhr
Das SVO-Team mit Julia König, Martina Beckonert, Katharina Köning, Amelie Köhler, Katrin Bordewick, Laura Ribbers, Lena Ribbers, Elisa Kreft, Svenja Bordewick, Luna-Maris Hüls, Sandra Schlieckmann, Sara Middendorf und Anna-Marina Wensing erzielte vier Tore.
Das SVO-Team mit Julia König, Martina Beckonert, Katharina Köning, Amelie Köhler, Katrin Bordewick, Laura Ribbers, Lena Ribbers, Elisa Kreft, Svenja Bordewick, Luna-Maris Hüls, Sandra Schlieckmann, Sara Middendorf und Anna-Marina Wensing erzielte vier Tore. Foto: SVO

Die befürchtete Blamage blieb aus. Mit einem achtbaren 4:17 (1:4, 1:5, 1:4, 1:4) verabschiedete sich der SV Olympia Borghorst gegen den amtierenden Deutschen Meister und Pokalsieger SV Nikar Heidelberg aus dem DSV-Pokal.

„Wir haben gut gekämpft und es unserem Gegner nicht leicht gemacht“, war Trainer Tobias Schlieckmann mehr als zufrieden mit der Leistung seines Teams. Allen voran Torfrau Julia König zeigte eine überragende Partie und konnte gleich mehrere hundertprozentige Chancen vereiteln.

Auf dem Feld war es besonders Svenja Bordewick, die ein ums andere Mal gefährlich vorm Tor der Heidelbergerinnen auftauchte und gleich im ersten Viertel dafür sorgte, dass die erste Führung des Bundesligisten nicht lange hielt.

Nur 30 Sekunden nach dem 0:1 schloss Bordewick einen Angriff der SVOlerinnen mit einem traumhaften Wurf in den Winkel zum 1:1 ab. Das sollte aber auch das letzte Mal sein, dass Gleichstand herrschte. Doch die Borghorsterinnen brachen zu keinem Zeitpunkt ein und erzielten sogar in jedem Spielviertel ein Tor.

Erfolgreich abschließen konnten neben Svenja Bordewick (zwei Mal) auch ihre Schwester Katrin Bordewick und Sandra Schlieckmann. Aber auch die anderen SVOlerinnen zeigten eine gute Partie und sorgten dafür, dass das Ergebnis zwar deutlich war, aber im Rahmen blieb. So blickt Tobias Schlieckmann auch positiv gestimmt in die Zukunft: „Wir wollen den Schwung mitnehmen, im Training weiter Gas geben und eventuell dann in der nächsten Saison unser Können auch in der Liga zeigen.“

Aufstellung und Torschützen): Julia König - Martina Beckonert, Katharina Köning, Amelie Köhler, Katrin Bordewick (1), Laura Ribbers, Lena Ribbers, Elisa Kreft, Svenja Bordewick (2), Luna-Maris Hüls, Sandra Schlieckmann (1), Sara Middendorf und Anna-Marina Wensing.

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