Handball: Kreisliga Euregio
Den Gegner nicht ernst genommen

Borghorst -

Die Handballer des TV Borghorst sind in der Kreisliga gegen das Ligaschlusslicht VfL Ahaus knapp an einer Blamage vorbeigeschrammt. Mit 27:25 blieben die Punkte zwar in Borghorst, aber der Sieg war knapp.

Montag, 04.02.2019, 14:00 Uhr aktualisiert: 05.02.2019, 10:46 Uhr
Die Handballer des TV Borghorst – hier Felix Frie, der am 27:25 für den TVB mit fünf Toren beteiligt war – haben sich gegen den Tabellenletzten VfL Ahaus schwer getan.
Die Handballer des TV Borghorst – hier Felix Frie, der am 27:25 für den TVB mit fünf Toren beteiligt war – haben sich gegen den Tabellenletzten VfL Ahaus schwer getan. Foto: Matthias Lehmkuhl

Da haben sie noch mal Schwein gehabt, die Handballer des TV Borghorst. Im Duell Erster gegen Letzter schrammte die Mannschaft von Trainer Jörg Kriens knapp an einer Blamage vorbei. Gegen Ligaschlusslicht VfL Ahaus sprang nach zwei Mal 30 Minuten mit 27:25 (13:12) ein knapper Sieg heraus, durch den die Borghorster weiterhin ungeschlagen den ersten Tabellenplatz innehaben.

„Ahaus war deutlich stärker als im Hinspiel, gerade auf den Halbpositionen. Aber bei uns war das eine reine Kopfsache. Wir haben den Gegner nicht so richtig ernst genommen“, versuchte der Coach zu erklären, warum die Begegnung so ausgeglichen verlief.

6:6 lautete der Spielstand in der 18. Minute, mit nur einem Treffer Vorsprung (13:12) gingen die Borghorster in die Kabine. Danach sollte es ein wenig besser werden. Immerhin führten die Gastgeber nach drei Minuten im zweiten Durchgang mit drei Toren (16:13). Zwei Minuten später durfte ein Ahauser Spieler nicht mehr mitwirken, weil er die Rote Karte gesehen hatte. „Nichts Böswilliges, er hat Max Wenner mit der Hand im Gesicht erwischt. Kann passieren, wird aber jetzt immer mit Disqualifikation bestraft“, erläuterte Kriens die Aktion in der 35. Minute.

Leicht geschockt, geriet Ahaus weiter in Rückstand. Vier Treffer (20:16) waren es bereits in der 38. Minute. Fünf Minuten vor Schluss lagen die Gastgeber deutlich mit fünf Toren vorne (25:20), doch dann kam nicht mehr viel. „Ich hatte nie das Gefühl, dass wir noch verlieren könnten“, meinte Kriens, der zum Ende allerdings viel wechselte. „Vielleicht habe ich damit ein wenig übertrieben“, räumte der Trainer ein.

Fakt ist, dass Borghorst in den letzten sieben Minuten nur noch zwei Treffer zustande brachte, der Tabellenletzte derer fünf. „Hauptsache wir haben das Spiel gewonnen und bleiben vorne“, war Kriens froh, dass seine Mannschaft nicht ausgerechnet durch den Letzten ein Punktverlust erlitten hat.

Tore für den TV Borghorst : Huge (7/1), Frie (5), Wenner (4), Kleine Berkenbusch (3), Lütke Lanfer (2/1), Hummels (2), Gevers (2), Topp, Terkuhlen (je 1).

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