Frauen-Landesliga: Turnerbund erwartet Harsewinkel zum Rückspiel
60 Minuten mit Volldampf spielen

Burgsteinfurt -

Am Sonntag kommt die TSG Harsewinkel zum Rückspiel in die Kreisstadt, und nach dem verschlafenen Auftritt im Hinspiel wollen sich die Handballerinnen des TB Burgsteinfurt diesmal schadlos halten.

Donnerstag, 14.02.2019, 16:32 Uhr aktualisiert: 14.02.2019, 16:40 Uhr
Gegen Vorwärts Wettringen machten die Burgsteinfurter Handballerinnen (hier Marie Runge, M.) keine besonders gute Figur. In Ladbergen sah das schon besser aus, doch am Sonntag gegen Harsewinkel muss es noch einmal klappen.
Gegen Vorwärts Wettringen machten die Burgsteinfurter Handballerinnen (hier Marie Runge, M.) keine besonders gute Figur. In Ladbergen sah das schon besser aus, doch am Sonntag gegen Harsewinkel muss es noch einmal klappen. Foto: Matthias Lehmkuhl

An das Hinspiel in Harsewinkel hat Ansgar Cordes nicht die besten Erinnerungen. Nicht nur wegen der 24:28-Niederlage, die sich seine Mannschaft beim Gegner eingefangen hatte. Es war vor allem die verschlafene erste Halbzeit, die dem Trainer der Handballerinnen des TB Burgsteinfurt im Nacken saß und Kopfschmerzen bereitete.

„Man muss halt über 60 Minuten hellwach und konzentriert sein“, sagt Cordes und verweist auf Durchgang zwei, in dem sein Team bis auf einen Treffer (22:23) aufschließen konnte, am Ende aber mangels ausreichender Kraft noch unterlag.

Das sieht in eigener Halle, in der gewohnten Umgebung – und ohne Zusatz von Harz an den Fingern – ganz anders aus. Die Eingewöhnungsphase dürfte wegfallen, außerdem wird Cordes seiner Mannschaft deutlich vor Augen führen, welche Bedeutung die Partie hat. Ab Rang sieben (Harsewinkel) trennen die Mannschaft bis zum Anstiegsrang nur drei Punkte voneinander. Sollte der Turnerbund gegen die TSG gewinnen, zieht er am Gegner vorbei.

„Wir haben die gleiche Ausgangssituation wie vor dem Spiel in Ladbergen – und das haben wir ja ganz gut gelöst“, verweist der Coach auf den klaren Sieg beim Neunten der Landesliga.

Zudem könnten Cordes und Abteilungsleitung bei einem Erfolg leichter in die Gespräche über die Zukunft von Trainer und Mannschaft gehen, die demnächst auf der Agenda stehen. „Ich gehen davon aus, dass alles so bleibt, wie es ist. Ein größerer Umbruch steht nicht an“, sagt Cordes. Das legt nahe, dass sich das Gesicht der Mannschaft, die im Durchschnitt ja noch recht jung ist, nicht grundlegend verändern wird.

 

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