Fußball: Landesliga
TuS Altenberge bleibt seiner Philosophie treu

Altenberge -

Beim TuS Altenberge haben sich die Reihen in den vergangenen Wochen merklich gelichtet. Beim Gastspiel in Roxel war die Liste fehlender Spieler lang. Junge Kräfte aus dem Nachwuchs oder der zweiten Mannschaft nutzten die Chance, sich im Landesliga-Kader zu behaupten.

Montag, 18.02.2019, 15:48 Uhr aktualisiert: 18.02.2019, 15:56 Uhr
Jonas Hammer (li.) ist inzwischen fester Bestandteil des Altenberger Landesliga-Kaders.
Jonas Hammer (li.) ist inzwischen fester Bestandteil des Altenberger Landesliga-Kaders. Foto: Thomas Strack

Auch gestern hing dem TuS Altenberge das – ärgerliche, weil überflüssige – 2:2-Remis beim BSV Roxel noch in den Knochen. „Wir nehmen aber das Positive mit und konzentrieren uns jetzt auf die nächste Aufgabe gegen SuS Stadtlohn“, blickt Altenberges Landesliga-Coach Florian Reckels bereits auf den kommenden Sonntag.

Obwohl der TuS in Roxel bei zwischenzeitlicher 2:0-Führung einen sicher geglaubten „Dreier“ in der Schlussphase noch versemmelte, gab es dennoch verheißungsvolle Erkenntnisse. Dazu zählt, dass die Altenberger offenbar in der Lage sind, personelle Ausfälle dank der Breite des Kaders bis zu einem gewissen Grad ohne großen Qualitätsverlust zu kompensieren. In Roxel fehlten aus unterschiedlichen Gründen gleich acht Spieler. Gleichwohl war auf jene Akteure Verlass, die nominiert waren.

Auf der langen Liste der Fehlenden standen Patrick Teriete (Rückenprobleme), Niklas Wiechert (fällt aufgrund eines Bänderrisses wohl noch zwei Wochen aus), Florian Kerellaj (Adduktorenprobleme), David Marx (Mittelohrentzündung), Felix Kemper (Sprunggelenkverletzung) und Pascal Hölker (Rekonvaleszent nach Kreuzbandriss). Zudem kamen Jannick Hagedorn (grippaler Infekt) und Kai Sandmann (Rippenprellung) in Roxel nur für einen Kurzeinsatz infrage.

Da sich mit Jannick Roters (Studium in Göttingen), Nabil El-Haji (zum TuS Laer) und Steffen Exner (zu Münster 08) im Laufe dieser Saison drei weitere Spieler dauerhaft verabschiedet hatten, musste Reckels zwischenzeitlich ein weiteres Personalpuzzle lösen.

Beim Auffüllen der gelichteten Reihen bleibt der TuS seiner Philosophie treu und setzt auf den eigenen Nachwuchs. Jonas Hammer, der „einen hervorragenden Eindruck hinterlässt“, wie Reckels zu verstehen gibt, hat den Sprung aus der Altenberger „Zweiten“ geschafft und ist inzwischen fester Bestandteil der „Ersten“.

Beim Auftritt in Roxel stand mit Simon Gerdes zudem ein vorzeitig zum Senior erklärter Nachwuchsspieler in der Startformation, der ebenso wie Asdren Haliti und demnächst auch Volkan Haziri im Kreis der Altenberger Landesliga-Mannschaft trainieren soll. Diese Maßnahme, so Reckels, sei in erster Linie das Ergebnis eines „offenen Austausches“ mit U-19-Trainer Dennis Brunsmann und Klas Tranow, Coach der Altenberger A-Liga-Mannschaft.

Zugleich betont der Cheftrainer, dass die Beförderung von A-Jugendlichen – zumindest in der aktuellen Saisonphase – eine Ausnahme bleiben sollen. Vorrangiges Ziel sei, „dass unsere A-Junioren in der Bezirksliga bleiben. Dafür werden wir sämtliche Kräfte bündeln“, betont Reckels.

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