Fußball: Borghorster Jugendspielgemeinschaften werden erweitert
Auf dem Weg zur Fusion

Borghorst -

Die Jugendspielgemeinschaften zwischen Preußen Borghorst und dem SV Wilmsberg sind auf Erfolgskurs. Jetzt sollen sie ausgeweitet werden und sich künftig auch aus den unteren Jahrgängen rekrutieren.

Mittwoch, 27.02.2019, 15:32 Uhr aktualisiert: 05.03.2019, 12:24 Uhr
Die B 1 der JSG spielt in der Meisterrunde der Kreisliga und belegt dort aktuell den zweiten Platz (h.r.v.l.): Wolfgang Brosig, Jonas Pöhlker, Tim Peterskeit, Ole Westhoff, Jasper Winkens, Jonas Waldkötter, Janis Thoms, Tim Sippel, Torben Schlieckmann, Björn Gedenk, Ralf Elling, (u.v.l.) Tom Meijer, Junior Correira, Louis Altena, Jannik Anselmi, Marc Queins, Elias Kamawal, Ole Gedenk, Linus Elling und Fabian Orlowski. Es fehlen: Moritz Plagge und Friedrich Eckelmeier. Die C 2 der JSG belegt in der Kreisliga B derzeit den dritten Platz (o.v.l.): Musa Özbozoglu (Trainer), Jannis Göcke (SCP), Sinan Manzuroglu (Wilmsberg), Bernhard Schulze Spenneberg (SCP), Johannes Berning (Wilmsberg), Marian Biernath, Peer Hüsers, Oren Özbozoglu, Tom Schappmann, Marcel Blankemeier (alle SCP), Michael Uhlenbrock (Trainer), Vedat Ayazkir (u.v.l.), Finn Uhlenbrock, Linus Bödding, Lars Eckrodt, Finn Bühn, Noah Weiermann und Julian Kreft ( alle SC Preußen).
Die B 1 der JSG spielt in der Meisterrunde der Kreisliga und belegt dort aktuell den zweiten Platz (h.r.v.l.): Wolfgang Brosig, Jonas Pöhlker, Tim Peterskeit, Ole Westhoff, Jasper Winkens, Jonas Waldkötter, Janis Thoms, Tim Sippel, Torben Schlieckmann, Björn Gedenk, Ralf Elling, (u.v.l.) Tom Meijer, Junior Correira, Louis Altena, Jannik Anselmi, Marc Queins, Elias Kamawal, Ole Gedenk, Linus Elling und Fabian Orlowski. Es fehlen: Moritz Plagge und Friedrich Eckelmeier. Die C 2 der JSG belegt in der Kreisliga B derzeit den dritten Platz (o.v.l.): Musa Özbozoglu (Trainer), Jannis Göcke (SCP), Sinan Manzuroglu (Wilmsberg), Bernhard Schulze Spenneberg (SCP), Johannes Berning (Wilmsberg), Marian Biernath, Peer Hüsers, Oren Özbozoglu, Tom Schappmann, Marcel Blankemeier (alle SCP), Michael Uhlenbrock (Trainer), Vedat Ayazkir (u.v.l.), Finn Uhlenbrock, Linus Bödding, Lars Eckrodt, Finn Bühn, Noah Weiermann und Julian Kreft ( alle SC Preußen). Foto: Detlef Held

Seit der Saison 2017/18 sind die von den heimischen Traditionsvereinen Preußen Borghorst und SV Wilmsberg gegründeten Jugendspielgemeinschaften (JSG) zunächst mit ihren A- und B-Jugendteams, inzwischen erweitert auf die C- und D-Jugendjahrgänge, zu einer festen Größe geworden. In der kommenden Spielzeit werden auch die E-Teams als JSG auftreten.

Auf der Suche nach Lösungswegen, sich dem abzeichnenden Nachwuchsmangel entgegenzustemmen, haben die Vorstände beider Vereine sich zu einer Grundsatzentscheidung entschlossen: Die Fusion soll weiterverfolgt werden, damit die Jugendarbeit nicht mittelfristig aus Spielermangel eingestellt werden muss.

In vielen Gesprächsrunden haben Stefan Albers, Peter Starmann, Stephan Fischer, Franz Scharlau und David Pepping aufseiten der Wilmsberger sowie Karl-Heinz Brinkert, Jürgen Risau, Holger Bühn und Ulrich Guddorf als Vertreter des SC Preußen das Für und Wider einer Kooperation im Jugendfußball beraten und letztlich beschlossen, diesen ersten Schritt mit einer JSG zu gehen. Die betroffenen Spieler und deren Eltern wurden im Vorfeld informiert, dass sich die Jugendlichen durch die JSG leistungsmäßig deutlich verbessern können. Mittelfristig sind Meisterschaft und Aufstieg in höhere Leistungsklassen das Ziel.

Das geht aber nur, wenn man das spielerische Potenzial bündelt, und zwar schon in den jüngsten Klassen. Ziel der JSG ist es, eine Jugendabteilung aufzubauen, die in allen Altersgruppen Mannschaften im Spielbetrieb hat und damit auch eine Basis für die Seniorenmannschaften darstellt. Weniger talentierten Kindern und Jugendlichen soll in weiteren Mannschaften in ihrer Altersklasse eine Spielmöglichkeit geboten werden.

Neben dem sportlichen Aspekt ist es wichtig, soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Hilfsbereitschaft, Toleranz und Rücksichtnahme zu vermitteln. Dazu müssen qualifizierte Trainer vorhanden sein, um ein optimiertes Training zu garantieren.

Das war und ist für die aktuell rund 200 aktiven Spieler der JSG, darunter inzwischen auch Neuzugänge, ein Grund mitzumachen. In einer lockeren Gesprächsrunde, an der neben den Trainern jeweils Spieler aus allen Jahrgängen teilnahmen, haben alle die JSG als „ihre Mannschaft“ verinnerlicht. Die jeweilige Vereinszugehörigkeit hatte dabei von Anfang an nie eine Rolle gespielt. Ihr Fazit: „Es macht einfach Spaß, mit gleichstarken Spielern zu trainieren und zu spielen.“

„Wir sind selbst überrascht, wie problemlos das Zusammenwachsen der Mannschaften erfolgt ist“, staunen die Verantwortlichen nach gut zwei Jahren. Alle sind sich einig, dass man nach zwei Jahren den Erfolg der JSG-Teams nicht ausschließlich an den aktuellen Tabellenständen messen sollte. Das ist erfahrungsgemäß im Fußball frühestens nach vier Jahren möglich, wenn die eingeleiteten Strukturen wie Jahrgangs- und Leistungszusammensetzung ineinander greifen. Sämtliche Jahrgänge mischen in ihren Gruppen teilweise oben mit. Die B 1 hat die Meisterrunde erreicht, alle anderen Mannschaften sind im oberen Tabellendrittel zu finden.

Dieses Jugendmodell ist schon jetzt der Beweis, dass eine Fusion der Rettungsanker für beide Borghorster Vereine sein kann, ist man in den Reihen der Vorstände sowohl des SV Wilmsberg als auch bei den Preußen überzeugt. Dazu ist ein Zeitplan erarbeitet worden, der in Kürze vorgestellt werden kann. Ziel soll eine Fusion oder Verschmelzung beider Vereine bis Ende des Jahres sein, natürlich unter Beteiligung der Mitglieder.

Wir sind selbst überrascht, wie problemlos das Zusammenwachsen der Mannschaften erfolgt ist.

Ein Vorstandsmitglied
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