Handball: Bezirksliga
Die Lage ist hoffnungslos

Burgsteinfurt -

Für die Bezirksliga-Handballer des TB Burgsteinfurt ist der Weg in die Kreisliga vorgezeichnet. Nur ein kleines Wunder würde helfen, den drohenden Abstieg noch anzuwenden. Aber es gibt kaum Signale, die Hoffnung verbreiten.

Donnerstag, 14.03.2019, 16:58 Uhr
Burgsteinfurts Amin Amine steht mit dem TB im Derby gegen Spitzenreiter SuS Neuenkirchen vor einer kaum lösbaren Aufgabe
Burgsteinfurts Amin Amine steht mit dem TB im Derby gegen Spitzenreiter SuS Neuenkirchen vor einer kaum lösbaren Aufgabe Foto: Thomas Strack

Mental sind die Bezirksliga-Handballer des TB Burgsteinfurt zwar bereit, gegen Spitzenreiter SuS Neuenkirchen das scheinbar Unmögliche möglich zu machen. Inwieweit ihre Physis dazu ausreicht, steht auf einem anderen Blatt. Klar ist, dass die Stemmerter als krasser Außenseiter ins Derby gegen den Liga-Primus gehen.

„Wir würden ja gerne die Klasse halten“, sagt Trainer Niklas van den Berg. Doch es scheint, als fehle auch ihm ein bisschen der Glaube an dieses Wunder. Angesichts der latenten Ausfälle stellt sich zwangsläufig die Frage, mit welchem Personal die Burgsteinfurter das bewerkstelligen wollen. Im TB-Lazarett ist es fast voller als auf dem Spielfeld. Vor dem Spiel gegen SuS hat es weiteren Zulauf bekommen.

So müssen die Gastgeber Sonntagabend auch auf Michael Tasche verzichten, der sich verletzt hat. Zudem muss Nils Wiemeler wegen einer Schienbeinverletzung passen. Und da Robert Barnow, Konrad Tenkamp (beide Kreuzbandverletzung) und Kevin Aguiar (Achillessehnenriss) auf unabsehbare Zeit auf der Vermisstenliste stehen, wird sich beim TB bis zum Saisonende nichts Grundsätzliches ändern an der Misere. Was zweifelsohne denkbar schlechte Voraussetzungen sind, um im Kampf um den Klassenerhalt noch einmal Hoffnung zu schöpfen. „Ich gehe nicht davon aus, dass wir gegen Neuenkirchen punkten können“, sieht van den Berg die Karten eindeutig verteilt.

In der Tat ist davon ausgehen, dass es für die Stemmerter einzig und allein darauf ankommen wird, die Niederlage in Grenzen zu halten. Bei 36:2 Punkten beträgt Neuenkirchens Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz bereits sechs Punkte. Ihre bislang einzige Saisonniederlage bezog SuS beim TV Kattenvenne. Der Weg zurück in die Landesliga scheint für den Club aus der handballbegeisterten Gemeinde geebnet. Dass ausgerechnet der TB zum Stolperstein wird, davon ist kaum auszugehen.

Für den TB droht sich die Lage weiter zuzuspitzen. Sollte Schlusslicht BSV Roxel sein Nachholspiel gegen die SG Sendenhorst am Dienstag gewinnen, übernähme der TB die rote Laterne. Die Lage ist hoffnungslos.

 

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