Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Preußen Borghorst marschiert weiter vorwärts

Borghorst -

Der SC Preußen Borghorst hat keine Lust auf den Abstieg. Das machten die Adlerträger am Samstag ganz deutlich. Mit 4:0 (1:0) besiegten sie die SpVgg Langenhorst/Welbergen, deren Trainer nachher nicht wusste, was er sagen sollte.

Samstag, 16.03.2019, 19:38 Uhr aktualisiert: 16.03.2019, 19:54 Uhr
Für den SC Preußen Borghorst geht es weiter aufwärts. Nach dem 2:0 von Malek Mallaamine war so gut wie klar, dass gegen die SpVgg Langenhorst/Welbergen nichts mehr anbrennt.
Für den SC Preußen Borghorst geht es weiter aufwärts. Nach dem 2:0 von Malek Mallaamine war so gut wie klar, dass gegen die SpVgg Langenhorst/Welbergen nichts mehr anbrennt. Foto: Marc Brenzel

Für den SC Preußen Borghorst geht es weiter aufwärts. Der 4:0-Heimsieg gegen die SpVgg Langenhorst/Welbergen bringt den SCP ein kleines Stück näher in Richtung Klassenerhalt. Für Trainer Michael Straube war der dritte Sieg im dritten Spiel nach der Winterpause eine Erleichterung: „Dieses Ergebnis ist brutal wichtig. Trotzdem backen wir weiterhin kleine Brötchen.“

In der ersten Viertelstunde besaßen die Gäste etwas mehr vom Spiel, doch schon in dieser Phase zeigte sich, dass die sonst so offensivstarken Langenhorster im letzten Drittel viel zu harmlos agierten. Das monierte anschließend auch Trainer Thorsten Bäumer: „So kenne ich das nicht von uns.“

Preußen Borghorst besiegt die SpVgg Langenhorst/Welbergen mit 3:0

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  • Pläuschchen vor dem Anpfiff. Schiedsrichter Siyamet Sür unterhält sich mit SpVgg-Kapitän Sven Ochse.

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  • Weni später waren dann alle Protagonisten anwesend.

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  • Kevin Wenning (r.) gab im Langenhorster 3-4-3 den zentralen Stürmer.

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  • Jetzt mit Spucke: Preußen-Torwart Niclas Kock.

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  • Kevin Wenning (r.) bringt den Ball vor René Weiermann in den Strafraum.

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  • Thomas Grabowski sollte im Verlauf der Partie wieder unter Beweis stellen, wie wichtig er für die Borghorster ist.

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  • Tom Rausch (r.) zieht ab, doch sein Schuss ist leichte Beute für Langenhorsts Keeper Peer Berghaus.

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  • Salim Omar (r.) begann auf der rechte Seite der Langenhorster Dreierabwehr.

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  • Windig war es am Samstag in Borghorst, aber der Preußen-Anhang erwies sich als standfest.

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  • Tim Heinrich (l.) und seine Langenhorster kamen mit Schwung aus der Pause.

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  • Kapitän Sven Ochse schaltete sich mit in den Angriff ein.

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  • Das 2:0 fiel aber auf der Gegenseite. Malek Maallamine (Nr. 7) zieht ab und trifft.

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  • Die Freude bei den Hausherren war groß.

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  • Einen Scorerpunkt verdiente sich später Niclas Kock, der das 3:0 von Thomas Grabowski mit einem weiten Abschlag einleitete.

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Harmlos wirkte auch der Ball, den Borghorsts aufgerückter Innenverteidiger Daniel Schulze Brock im Anschluss an eine Ecke irgendwie in Richtung SpVgg-Tor brachte. Dank der Unterstützung des Windes und unter Mithilfe von Langenhorsts Keeper Peer Berghaus, der die Kugel durch die Finger gleiten ließ, drehte sich das Spielgerät aber irgendwie ins Netz – 1:0 (19.).

Von nun an waren die Hausherren besser in der Partie. Tom Rausch und Sven Berghaus kamen zu Abschlüssen, was aber nichts am Ergebnis änderte.

Nach dem Wechsel verschärften die Ochtruper das Tempo, doch gegen die stabile SCP-Deckung fiel ihnen nicht das Meiste ein. „Wir wussten, dass die Offensive das Langenhorster Prunkstück ist. Darauf hatten wir uns eingestellt. Der Gegner hatte im ganzen Spiel nur zwei Chancen“, lobte Straube seine gut funktionierende Hintermannschaft.

Mehr – und vor allem bessere Gelegenheiten – besaßen die Hausherren. Düker musste gegen Baumann in höchster Not auf die Linie retten, den Nachschuss auf das fast leere Tor setzte Malek Mallaamine drüber (58.).

Besser machte es Mallamine in der 70. Minute, als er mit seinem 2:0 Fakten schuf. Das kam einem Tiefschlag mit Folgeschäden gleich, denn von diesem Treffer erholte sich die SpVgg nicht mehr. Drei Minuten später leitete Torwart Niclas Kock mit einem Abschlag auf Thomas Grabowski das 3:0 ein. Damit hatten die Borghorster noch nicht genug, denn kurz vor Ultimo erhöhte Tim Köning auf 4:0.

„Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. In meinen Augen waren wir heute keine vier Tore schlechter. Allerdings zählen am Ende des Tages die Tore. Und davon haben die Preußen vier gemacht, von denen wir uns zwei mehr oder weniger selbst reingelegt haben“, resümierte Bäumer.

Preußen Borghorst: Kock – Weiermann (62. Reiß), Schulze Brock, Brake, Theune – Rausch (75. Eilers), Berghaus (86. Köning), Krumme, Mallaamine – Baumann, Grabowski.

SpVgg Langenhorst/Welbergen: Berghaus – Omar (76. Brügge), Düker, Bültbrune – Heinrich, M. Wenning, Ochse, Schwering – Schulte-Sutrum, K. Wenning, C. Holtmann.

Tore: 1:0 Schulze Brock (19.), 2:0 Mallaamine (70.), 3:0 Grabowski (73.), 4:0 Köning (89.).

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