Handball: Bezirksliga
TB setzt auf das Prinzip Hoffnung

Burgsteinfurt -

Die letzte Chance ist es noch nicht, dafür aber ein wichtiger Spiel für den TB Burgsteinfurt. Beim Aufstiegsaspiranten Warendorfer SU geht es für die Stemmerter um Bonuspunkte – und die wären in mancherlei Hinsicht hilfreich.

Donnerstag, 21.03.2019, 16:34 Uhr aktualisiert: 21.03.2019, 16:42 Uhr
Nils Wiemeler hat mit dem TB Burgsteinfurt den nächsten Top-Gegner vor der Brust: Am Sonntag gastieren die Stemmerter beim Tabellenzweiten Warendorfer SU.
Nils Wiemeler hat mit dem TB Burgsteinfurt den nächsten Top-Gegner vor der Brust: Am Sonntag gastieren die Stemmerter beim Tabellenzweiten Warendorfer SU. Foto: Thomas Strack

Mit den angekündigten Veränderungen in der sportlichen Leitung hat die Handball-Abteilung des TB Burgsteinfurt die Weichen für die Zukunft in dieser Woche gestellt. Jetzt gilt es, sämtliche Kräfte zu bündeln, um vielleicht noch den Klassenerhalt zu bewerkstelligen.

Allerdings stehen die Stemmerter vor einer Herkulesaufgabe. Denn mit der Warendorfer SU wartet das nächste Schwergewicht auf den TB. Zumal davon auszugehen ist, dass sich die Warendorfer in eigener Halle die Chance auf den Aufstieg nicht gerade von einem Außenseiter verbauen lassen wollen. Das macht es nicht leichter für den TB.

„Im Hinspiel lief es ja ganz ordentlich, auch wenn wir in letzter Sekunde noch einen Punkt verloren haben. Vielleicht klappt es jetzt ja mal auswärts“, erinnert sich TB-Trainer Niklas van den Berg an die unglückliche 30:31-Niederlage. Es waren die besonderen Umstände, die damals mächtig aufs Gemüt drückten. 30 Sekunden vor dem Abpfiff beklagte der TB ein nicht geahndetes Foulspiel. Die Warendorfer kamen in Ballbesitz und nutzten den letzten Angriff, um den Treffer zum 31:30 anzubringen.

Inzwischen haben sich die Kräfteverhältnisse in der ersten überkreislichen Liga herauskristallisiert. Nach dem Sieg des BSV Roxel im Nachholspiel gegen die SG Sendenhorst ist der TB Schlusslicht. Die Warendorfer hingegen dürfen als Tabellenzweiter davon träumen, einen der beiden zum Aufstieg berechtigten Tabellenplätze einzunehmen.

Beim TB klammert man sich derweil an das Prinzip Hoffnung. Als kleiner Mutmacher mag die Leistung gelten, die die Mannschaft jüngst beim 25:29 gegen Spitzenreiter SuS Neuenkirchen gezeigt hat – auch wenn die Gäste keineswegs mit ihrer Stamm-Sieben angetreten waren.

„An diesen Auftritt müssen wir anknüpfen“, fordert van den Berg, auch wenn sich die personelle Lage nicht verbessert hat. Neben den Langzeitverletzten fehlt am Sonntag auch Manuel Volkmer. Mit Kräften aus der „Zweiten“ sollen die Reihen aufgefüllt werden.

 

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