Handball: Kreispokal/Bezirksliga
Arminia Ochtrup mit Licht und Schatten

Ochtrup -

Dank eines 33:19-Sieges gegen den TV Vreden zog der SC Arminia Ochtrup Freitagabend ins Kreispokalfinale ein. Tags darauf kassierten die Töpferstädter im Punktspiel bei der DJK Coesfeld allerdings eine Niederlage. Die Doppelbelastung wollte SCA-Trainer als Grund für die erlittene Pleite nicht gelten lassen.

Sonntag, 24.03.2019, 15:16 Uhr aktualisiert: 24.03.2019, 15:18 Uhr
Arminias Thomas Feldmann überzeugte beim Pokalsieg gegen den TV Vreden mit einer starken Abwehrleistung.
Arminias Thomas Feldmann überzeugte beim Pokalsieg gegen den TV Vreden mit einer starken Abwehrleistung. Foto: Marc Brenzel

Zwei Spiele binnen 24 Stunden – das gibt es nicht einmal in der härtesten Liga Deutschlands, der Eishockey-Bundesliga. Genau diesem Pflichtspielstress sahen sich die Bezirksliga-Handballer des SC Arminia Ochtrup am Wochenende ausgesetzt.

Dabei gab es am Freitagabend im Kreispokal-Halbfinale einen klaren 33:19 (14:8)-Sieg gegen den klassenhöheren Landesligisten TV Vreden, womit die Ochtruper im Finale am 14. April in heimischer Halle auf SuS Neuenkirchen treffen. Am Samstag hätte Arminia im Bezirksliga-Punktspiel trotz der Doppelbelastung einen Sieg nachlegen können. Da die Ochtruper jedoch sechs Siebenmeter verwarfen, kamen sie für einen Erfolg nicht infrage und mussten bei der DJK Coesfeld eine 24:30 (13:12)-Niederlage hinnehmen.

Beim 33:19 (14:8)-Pokalsieg vermochten die Ochtruper zweifelsohne zu überzeugen. Allerdings relativierte SCA-Trainer Heinz Ahlers das Ergebnis: „Die Vredener sind mit der zweiten Mannschaft angetreten, weil sie ihren Landesliga-Kader für das Schlüsselspiel im Kampf gegen den Abstieg am Sonntag schonen wollten.“ So traf der SCA nach ausgeglichener Anfangsphase auf wenig Gegenwehr. Zwischen der 16. und 24. Minute setzten sich die Ochtruper auf 11:5 ab. Die Vorentscheidung fiel zwischen der 39. und 45. Minute, als das Ahlers-Team von 18:12 auf 25:12 davonzog. Der Rest war bis zum 33:19-Endstand nur noch Schaulaufen.

Bestnoten verdienten sich Thomas Feldmann, der in der Deckung eine starke Leistung bot; ebenso Torhüter Luca Lehmann, der nach seinem Bänderriss ein glänzendes Comeback feierte. „Zudem“, so Ahlers, „hat man gesehen, dass unsere A-Jugendlichen Jannis und Lennart Engels eine gute Perspektive für die Zukunft bieten.“

Auch tags darauf lag der SCA bei der 24:30 (13:12)-Niederlage in Coesfeld in der ersten Halbzeit zunächst vorne; in der 24. Minute sogar mit 10:7. Im zweiten Durchgang blieb es ein enges, umkämpftes Spiel. Wie schon gegen Vreden überragte Lehmann, der zahlreiche schwere Bälle hielt und über sich hinauswuchs.

Allerdings konnte auch er nicht verhindern, dass sich die Coesfelder in der Schlussphase entscheidend absetzten. „Wenn man sechs Siebenmeter verwirft, dann ist das auch eine Sache der Einstellung. Die hat bei uns nicht gestimmt, und deshalb hatten wir den Sieg auch nicht verdient“, redete Ahlers Tacheles.

SCA-Torschützen gegen TV Vreden: M. Oelerich (10), Steenweg (5/3), Chr. Woltering (3), R. Woltering (3/2), J. Engels, Wiggenhorn, Pohl, Thiemann, Noori (je 2), Feldmann, L. Engels (je 1).

SCA-Torschützen gegen Coesfeld: Steenweg (6), Chr. Woltering (4), Thiemann (3), Pohl, M. Oelerich, R. Woltering (je 2), L. Oelerich (2/1), Wahlen, Feldmann, Wiggenhorn (je 1).

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6492993?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686802%2F
Nachrichten-Ticker