Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Grabowski für Preußen Borghorst äußerst wertvoll

Borghorst -

Preußen Borghorst hat es spannend gemacht. Statt selbst in Führung zu gehen wachte die Elf von Florian Gerke erst nach einem 0:2 auf.

Sonntag, 31.03.2019, 19:44 Uhr aktualisiert: 01.04.2019, 13:56 Uhr
Kampf um den Ball wie hier bei Malek Mallaamine (l.) wurde in der Partie Preußen gegen Grün-Weiß ab der 60. Minute, als die Borghorster mit 0:1 in Rückstand gerieten, groß geschrieben. Am Ende durften Thomas Grabowski (kl. Bild)und Sven Berghaus als Torschützen jubeln.
Kampf um den Ball wie hier bei Malek Mallaamine (l.) wurde in der Partie Preußen gegen Grün-Weiß ab der 60. Minute, als die Borghorster mit 0:1 in Rückstand gerieten, groß geschrieben. Am Ende durften Thomas Grabowski (kl. Bild)und Sven Berghaus als Torschützen jubeln. Foto: Günter Saborowski

60 Minuten lang Ballgeschiebe im Mittelfeld ohne Ertrag auf beiden Seiten. Not gegen Elend würde Spötter sagen. Dann gingen die Gäste von Grün-Weiß Rheine durch zwei Patzer der Gastgeber bei Preußen Borghorst in Führung – und es brannte der Baum. 3:2 (0:0) lautete der Spielstand nach 93 Minuten – mit dem besseren Ende für die Preußen, die dadurch in der Tabelle einen Rang gutgemacht haben und nun Elfter sind.

„Wir sind in allen Spielen bislang in Führung gegangen und haben nun zum ersten Mal einen Rückstand hinnehmen müssen. Ich war gespannt, wie die Mannschaft darauf reagieren würde. Sie hat Moral bewiesen“, freute sich Trainer Florian Gerke über diese drei Punkte diebisch. Allerdings ohne zu vergessen, wem er diese maßgeblich zu verdanken hatte: „Und wir haben natürlich den richtigen Mann vorne drin, der die Dinger auch wegmacht.“

Keine Frage, Thomas Grabowski war mit seinem beiden Toren für die Preußen der Matchwinner. Den Anschlusstreffer nach den beiden „Einschlägen“ von Sedat Yildiz (61., 65.) erzielte Sven Berghaus per Elfmeter nach Foul von Stefan Rupp­recht (66.) an Grabowski. Jetzt war endlich Stimmung in der Bude, selbst Gerke erhob am Spielfeldrand ab und zu seine Stimme.

Es dauerte jedoch bis zur 84. Minute, ehe sich Grabowski aus der Drehung, angespielt von Jonas Baumann, klug durchsetzte und mit links das 2:2 schoss. Damit wollten sich die Platzherren, die keineswegs vorher die bessere Mannschaft waren, aber nicht zufrieden geben. Sie wollten den Sieg und drängten mehr und mehr auf den dafür entscheidenden Treffer. Gut, wenn man einen „Grabo“ vorne hat, der den auch machen kann. So geschehen nach einem weiten Pass von Nico Matic. Wobei der Treffer ein klein wenig auch mit Unterstützung von Philip Perlik zustande kam

SC Preußen: Kock - Reiß, Matic, Brake, Wierling - Mader (58. Baumann), Krumme - Mallaamine, Berghaus, Rausch - Grabowski.

Tore: 0:1 Yildiz (61), 0:2 Yildiz (65.), 1:2 Berghaus (FE, 66.), 2:2 Grabowski (84.), 3:2 Grabowski (85.).

Wir haben natürlich den richtigen Mann vorne drin, der die Dinger auch wegmacht.

Florian Gerke
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