Fußball: Frauen-Bezirksliga
TuS Altenberge verspielt Führung

Altenberge -

Keinen Sieger gab es im Toppspiel der Frauen-Bezirksliga zwischen dem Tabellenführer TuS Altenberge und dem Ligadritten Grün-Weiß Amelsbüren. 3:3 (2:0) hieß es nach 96 Minuten.

Montag, 01.04.2019, 15:16 Uhr
Pauline Schengber (r.) erzielte in der 7. Minute das 3:1 für den TuS. Doch die Amelsbürener Gäste erzielten in der Schlussphase noch zwei Tore, sodass die Partie mit einem Remis ausging.
Pauline Schengber (r.) erzielte in der 7. Minute das 3:1 für den TuS. Doch die Amelsbürener Gäste erzielten in der Schlussphase noch zwei Tore, sodass die Partie mit einem Remis ausging. Foto: Alex Piccin

Keinen Sieger gab es im Toppspiel der Frauen-Bezirksliga zwischen dem Tabellenführer TuS Altenberge und dem Ligadritten Grün-Weiß Amelsbüren. 3:3 (2:0) endete diese hochklassige Begegnung – obwohl die Altenbergerinnen zur Pause noch mit zwei Toren vorne lagen. Am Status quo in der Tabelle hat sich daher nichts verändert: Altenberge führt weiter mit fünf Punkten vor Wacker Mecklenbeck II und neun vor Amelsbüren.

„Ich glaube der eine Punkt war für uns besser als für Amelsbüren“, meinte TuS-Trainer Jürgen Albrecht daher auch nach der Partie. Er fand es allerdings ärgerlich, dass seine Mannschaft zwei Mal, vor allem eine Minute vor Schluss, eine Führung aus der Hand gegeben hatte.

Entscheidend war die Verletzung von Lena Füchter in der 61. Minute. Sie hatte bis dahin Luisa Wünnemann, Amelsbürens beste Torschützin, fest im Griff. Kurze Zeit später, genau in der 72. Minute, erzielte Wünnemann nach den Treffern von Kristina Hopp in Halbzeit eins (7.) und Shanice Lüttecke (35.) den Anschlusstreffer.

„In den ersten fünf Minuten war Amelsbüren besser als wir und hätte in Führung gehen können“, urteilte Albrecht, dem der Distanzschuss von Hopp zum 1:0 dann bestens zupass kam. Das 2:0 von Shanice nach Zuspiel ihrer Schwester Sharleen stellte die Verhältnisse dann vollends klar.

Nach der Pause, vor allem aber dem Ausfall von Lena Füchter, kamen die Grün-Weißen immer besser ins Spiel. Folgerichtig fiel der Anschlusstreffer (72.), doch Pauline Schengber gab sofort die richtige Antwort (74.). Bis kurz vor Schluss hielt der TuS den Vorsprung, dann markierte Eva Tingelhoff das 2:3 (89.). Da wegen der Füchter-Verletzung nachgespielt werden musste, kamen die Gäste in der 96. Minute durch Wünnemann sogar noch zum Ausgleich. „Ob das sechs Minuten sein mussten, wage ich zu bezweifeln“, sagte Albrecht über die Länge der Extrazeit.

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