Tischtennis: Oberliga NRW
TB Burgsteinfurt sollte immer ans Hinspiel denken

Burgsteinfurt -

Eigentlich haben die Jungs des TB Burgsteinfurt keine Chance, einen Punkt, geschweige denn einen Sieg beim Tabellendritten FC Köln II zu holen. Aber eigentlich dürfte Heidenheim beim FC Bayern auch keine vier Tore schießen.

Donnerstag, 04.04.2019, 14:52 Uhr aktualisiert: 07.04.2019, 18:41 Uhr
Tim Beuing und der Turnerbund müssen am Samstag in Köln aufschlagen und das ohne Christoph Heckmann und Jörg Bäumer, Dafür wird an Nummer sechs Maik Hagmann spielen.
Tim Beuing und der Turnerbund müssen am Samstag in Köln aufschlagen und das ohne Christoph Heckmann und Jörg Bäumer, Dafür wird an Nummer sechs Maik Hagmann spielen. Foto: Thomas Strack

„Im Normalfall dürften wir dort keine Punkte holen, zumal wir ohne Christoph Heckmann und Jörg Bäumer antreten müssen.“ Sagt Sascha Beuing, aber was ist schon normal im Sport. Dass Heidenheim im Pokalviertelfinale vier Tore beim FC Bayern schießen würde, damit hat am Mittwoch auch keiner gerechnet. Also könnte es auch sein, dass der TB Burgsteinfurt beim Tabellendritten FC Köln II am Samstag (Aufschlag 18.30 Uhr) durchaus was Zählbares mitnimmt.

„Ein Punkt würde uns ja vielleicht schon zum direkten Klassenerhalt reichen“, sagt Sascha Beuing, der es allerdings auch ein wenig rätselhaft findet, „dass die Kölner gegen Holzbüttgen mit 7:9 verloren haben. Die sind dort nicht mit ihrer schlagkräftigsten Mannschaft angetreten. Die Nummer eins, Robin Malessa, hat nicht mitgespielt. Vielleicht wollen die Kölner gar nicht aufsteigen“, mutmaßt Beuing.

Die Tatsache, dass die Stemmerter im Hinspiel mit 9:4 an eigenen Platten gegen die Kölner gewonnen hatten – allerdings ebenfalls ohne Malessa und auch Kölns Nummer zwei, Marcus Steinfeld, – unterstreicht die Chancen, die diesem Spiel innewohnen. „Die waren damals sauer auf uns, dass wir die Begegnung nicht verlegen wollten. Ich glaube nicht, dass die sich von uns noch einmal abziehen lassen werden“, kann sich der älteste der Beuing-Brüder auch gut vorstellen, dass der Gegner mit Wut im Bauch an die Platten geht.

An der Aufstellung gegen Köln wird sich – außer natürlich bei Heckmann und Bäumer, den beiden Ausfällen beim Turnerbund –, nichts ändern. Maik Hagmann wird an Sechs spielen, alle anderen rücken eine Position hoch. Was natürlich eine deutliche Schwächung sein dürfte, denn gerade im unteren Paarkreuz sind die Burgsteinfurter stark. Hendrik Arning oder Jürgen Hinrichs wären eine Option gewesen, doch diese beiden konnten sich nicht zur Verfügung stellen. „Köln ist weit, da will auch nicht jeder mitfahren“, zeigt Beuing durchaus Verständnis.

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