Fußball: Bezirksliga 12
SV Burgsteinfurt hat etwas gutzumachen

Burgsteinfurt -

Mit Preußen Lengerich trifft der SV Burgsteinfurt am Sonntag auf einen Gegner, der ein Spiel nie verloren gibt, auch nicht bei einem klaren Rückstand.

Freitag, 05.04.2019, 13:22 Uhr
Ansage von Kapitän Thomas Artmann: Diesmal müssen die Punkte in Stemmert bleiben.
Ansage von Kapitän Thomas Artmann: Diesmal müssen die Punkte in Stemmert bleiben. Foto: Thomas Strack

In Lengerich herrscht Aufbruchstimmung. Das zumindest glaubt Burgsteinfurts Trainer Christoph Klein-Reesink. Anlass zu dieser Vermutung ist nicht nur die Tatsache, dass mit Pascal Heemann seit Oktober 2018 ein anderer Trainer auf der Bank des SC Preußen sitzt, sondern vor allem auch die beiden jüngsten Ergebnisse der Lengericher gegen Recke (2:2) und Emsdetten 05 (3:2). Beide Male hatten die Preußen nach einem Rückstand die Partie gedreht.

„Die darf man nie abschreiben, die haben eine gute Moral“, unterstreicht der Stemmerter Coach, der im Hinspiel beim 3:2 selbst erlebt hat, wie es laufen kann. Sieben Mal musste der Schiri die Gelbe Karte in diesem Spiel aus der Tasche holen, dabei lag der SVB bereits mit 3:0 durch Tore von Hollermann, Feldhues und Artmann vorne. „Die hätten bis zur Pause sogar sieben von uns kriegen können“, erinnert sich Klein-Reesink, dass auch massenhaft Torchancen vergeben wurden.

Neues Spiel, neues Glück – dieses Mal hat der SVB jedoch die Namen Martin Fleige, zweifacher Torschütze im Hinspiel, Chris Jaeschke und Togay Gündogan auf seinem Zettel. Nicht zu vergessen Torhüter Tim Kipp, der „schon im Hinspiel gut gehalten hat“, sagt Klein-Reesink.

Burgsteinfurt muss ohne Lucas Bahlmann (rotgesperrt), Daniel Brake, Tobias Kiwit (beide verletzt) und Max Feldhues antreten – und sollte die Partie trotzdem tunlichst gewinnen, wenn der Traum vom Aufstieg wahr werden soll. Vorwärts Wettringen ist an diesem Sonntag spielfrei, und der SV Wilmsberg hat gegen den SC Altenrheine ein dickes Brett vor der Brust. „Das hatten wir vorigen Sonntag mit dem TuS Recke beim 1:3 auch und trotzdem immer noch Vorsprung“, war der SVB-Trainer heilfroh, dass die Konkurrenz ebenfalls gepatzt hat. Der Vorsprung könnte weiter wachsen.

 

Die darf man nie abschreiben, die haben eine gute Moral.

Christoph Klein-Reesink
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