Fußball: Bezirksliga
SV Wilmsberg will sich das Spielglück erarbeiten

Borghorst -

„Verlieren verboten“ heißt es vor dem Topspiel zwischen dem SV Wilmsberg und dem SC Altenrheine. Für beide Teams geht es darum, den Kontakt zu Spitzenreiter SV Burgsteinfurt nicht abreißen zu lassen. Der Sieger hat in jedem Fall gute Karten.

Freitag, 05.04.2019, 14:40 Uhr aktualisiert: 05.04.2019, 14:46 Uhr
Wilmsbergs spielender Co-Trainer Marius Wies (am Ball) kehrt gegen den SC Altenrheine in den Piggen-Kader zurück. Ob es nach achtwöchiger Verletzungspause schon für einen Platz in der Startformation reicht, bleibt abzuwarten.
Wilmsbergs spielender Co-Trainer Marius Wies (am Ball) kehrt gegen den SC Altenrheine in den Piggen-Kader zurück. Ob es nach achtwöchiger Verletzungspause schon für einen Platz in der Startformation reicht, bleibt abzuwarten. Foto: Thomas Strack

Das Ergebnis, vor allem aber die Art und Weise, wie sich der SV Wilmsberg bei der 1:3-Niederlage in Gievenbeck seinem Schicksal ergeben hatte, bedurften einer nachhaltigen Unterredung.

Das Thema ist abgehakt, weil den Wilmsbergern in puncto Einstellung eigentlich selten etwas vorzuwerfen war. Deshalb ist Trainer Christof Brüggemann auch überzeugt davon, dass seine Mannschaft im Bezirksliga-Spitzenspiel gegen den SC Altenrheine ein anderes Gesicht zeigen wird: „Das wird nicht noch einmal passieren. Wir können einen Konkurrenten distanzieren, und die Jungs sind gewillt, diese Chance zu nutzen.“

Richtig zur Sache ging es meistens, wenn die Piggen auf den SCA trafen. Beide Teams gehören seit Jahren zu den Topteams der Bezirksliga, weshalb Siege gegen den unmittelbaren Mitbewerber einen besonderen Stellenwert haben. In diesem Jahr ist das nicht anders.

Schon im Hinspiel ging es hoch her, als Piggen-Keeper Lukas Schröder zunächst einen Strafstoß von Altenrheines Angreifer Janis Schneider abgewehrt und zehn Minuten später Alex Hesener vom Elfmeterpunkt zum 2:1-Sieg getroffen hatte. Am Sonntag geht es für beide Teams darum, den Kontakt zu Spitzenreiter SV Burgsteinfurt nicht abreißen zu lassen. Wobei der SCA noch stärker als die Piggen unter Zugzwang steht. „Deshalb gehe ich davon aus, dass Altenrheine voll auf Sieg spielen wird“, vermutet Brüggemann.

Welche taktischen Mittel er dagegensetzt, wird sich auf dem Platz zeigen. Physisch erwartet er, dass seine Mannschaft an ihre Grenzen geht. „Dann“, so Brüggemann, „wird auch das Spielglück auf unserer Seite sein.“

Erst nach dem Abschlusstraining am späten Freitagabend will der Coach seine Startformation bekanntgeben. Er hat die Qual der Wahl, nachdem Raffael Dobbe seine Spielsperre nach der fünften Gelbe Karte abgesessen hat und auch Marius Wies nach achtwöchiger Verletzungspause beschwerdefrei trainieren konnte. Ob Brüggemann die „Doppelsechs“ mit jenen beiden Spielern besetzen wird, ist eine der spannenden Fragen, auf die es erst am Sonntag eine Antwort geben wird.

 

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