Fußball: Landesliga 4
Zehn Ausfälle beim TuS Altenberge

Altenberge -

Zehn Ausfälle, trotzdem guten Mutes: Man muss schon Fußballoptimist – oder Trainer – sein, um zu glauben, dass man mit derart zahlreichem Ersatz beim SV Dorsten, der Mannschaft der Stunde, punkten kann.

Freitag, 05.04.2019, 15:10 Uhr aktualisiert: 07.04.2019, 20:30 Uhr
Zehn Ausfälle muss Altenberges Trainer Florian Reckels für die Begegnung beim SV Dorsten-Hardt in Kauf nehmen. Henrik Wilpsbäumer (l.) gehört zum Glück nicht dazu.
Zehn Ausfälle muss Altenberges Trainer Florian Reckels für die Begegnung beim SV Dorsten-Hardt in Kauf nehmen. Henrik Wilpsbäumer (l.) gehört zum Glück nicht dazu. Foto: Jürgen Peperhowe

Fünf Spiele in Folge hat der SV Dorsten-Hardt nicht mehr verloren. Mehr noch, die Mannschaft von Trainer Martin Strötzel hat vier Spiele nacheinander gewonnen, dabei 11:4 Tore erzielt, 13 Punkte geholt und nur gegen Münster 08 mit 1:1 ein Unentschieden erreicht. Das war am 24. Fe­bruar, und Nullacht war immerhin Tabellenvierter, während Dorsten noch auf einem Abstiegsplatz stand.

Mittlerweile hat sich Dorsten zwei Plätze hochgearbeitet, schwebt allerdings bei nur sechs Punkten Abstand auf einen Abstiegsrang (SuS Stadtlohn, 19) immer noch in akuter Gefahr. Dabei hat die Strötzel-Elf nur acht Niederlagen im bisherigen Saisonverlauf kassiert – so viele wie Herbern auf Platz sechs. Wenn man jedoch zehn Mal unentschieden spielt, dann ist es kaum verwunderlich, dass unterm Strich nicht mehr als 25 Punkte dabei herauskommen.

„Dorsten ist die Mannschaft der Stunde, das kann man wohl sagen. Seit dem Trainerwechsel sind die gut drauf“, hat der Übergang von Marc Wischerhoff zu Strötzel laut Reckels Erfolg gezeitigt. „Die Trauben hängen sehr hoch in Dorsten, aber wir fahren trotzdem dahin, um zu gewinnen. Wird schwer. Viele von denen haben schon höherklassig gespielt, und jetzt haben die auch wieder Selbstvertrauen und gewinnen“, kann sich Reckels gut in die Köpfe der Spieler hineinversetzen.

In seinem eigenen herrscht derzeit Verwirrung, denn bei zehn Ausfällen muss Reckels viel telefonieren, um ein schlagkräftiges Team zusammenzustellen. „Wir werden aus der U19 und von der Zweiten Spieler mitnehmen müssen, um 14 Leute zu haben“, macht ihm der Ausfall von u.a. Felix Kemper, Patrick Teriete, David Marx, Jakob Gerstung oder Steffen Köhler zu schaffen. Bleibt zu hoffen, dass diejenigen, die auf dem Platz stehen, das gegnerische Tor besser treffen als zuletzt gegen Borken. „Der Hagedorn schießt den Ball ja nicht extra an die Latte“, sagt Reckels, dass gegen Borken viel Pech im Spiel war.

 

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