Darts: Regionalliga West
Michael Liesen vom DT Steinfurt bändigt stürmische Wikinger

Burgsteinfurt -

Es riecht immer mehr nach Aufstieg: Dem Dartteam Steinfurt ist die Meisterschaft in der Regionalliga West nach dem 13:7 im Spitzenspiel gegen den DC Vikings Münster kaum noch zu nehmen. Dabei hatte der Ligaprimus zunächst ein paar Probleme – doch dann trat Michael Liesen ins Rampenlicht.

Montag, 08.04.2019, 11:40 Uhr aktualisiert: 08.04.2019, 15:50 Uhr
Andrej Batz vom DT Steinfurt traf im Heimspiel gegen die Vikings Münster zwei Mal die 180.
Andrej Batz vom DT Steinfurt traf im Heimspiel gegen die Vikings Münster zwei Mal die 180. Foto: Thomas Strack

Im Spitzenspiel der Darts-Regionalliga West empfing der noch ungeschlagene Tabellenführer DT Steinfurt 16 den Zweitplatzierten DC Vikings Münster. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bändigte der Spitzenreiter die „Wikinger“ jedoch und gewann mit 13:7.

Ein Sieg war für die Münsteraner Pflicht, um den aktuellen Tabellenplatz zu verteidigen und somit die Chance auf die Relegation zu erhalten. Dementsprechend konzentriert begannen die Gäste und lagen schnell mit 2:1 in Führung. Im vierten Spiel des Abends hatte der Münsteraner Michael Kühne die große Chance, auf 3:1 zu erhöhen. Doch sein Gegenüber Michael Liesen sorgte nach einer furiosen Aufholjagd für das nicht mehr für möglich gehaltene Unentschieden.

Dieser Sieg war der Knackpunkt der Partie. Während die Domstädter nun Nervenflattern bekamen, spielten die Steinfurter die folgenden Partien souverän zu Ende und gingen mit einem 5:3-Vorsprung in die Pause. Die Vikings bekamen das Match nicht mehr in den Griff und mussten anschließend drei weitere Niederlagen in den Doppelbegegnungen hinnehmen.

Im letzten Einzelblock brachten die Hausherren die Partie in aller Ruhe nach Hause. Marek Brömmelhaus sorgte mit einem ungefährdeten 3:0-Erfolg für die Vorentscheidung. Am Ende stand ein 13:7-Erfolg auf dem Spielberichtsbogen, der die Gäste auf den undankbaren dritten Tabellenplatz zurückfallen ließ.

Der Abend war aus DT-Sicht gekrönt von einer Flut von Bestleistungen. Andrej Batz mit fünf, darunter zwei Mal die 180, und René Perrefort mit vier Bestwerten, sorgten für weitere Höhepunkte. Drei Spieltage vor Saisonschluss ist den Steinfurtern die Meisterschaft kaum noch zu nehmen. Ein Punkt aus den verbleibenden vier Spielen reicht schon zum Titelgewinn.

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