Fußball: Frauen-Bezirksliga
Torlos zwischen TuS Altenberge und FC Nordwalde

Altenberge/Nordwalde -

Für die einen war es ein Achtungserfolg, für die anderen der Verlust zweier Punkte im Rennen um den Aufstieg. Das Nachbarschaftsduell zwischen dem TuS Altenberge und dem FC Nordwalde ging torlos aus.

Montag, 15.04.2019, 14:52 Uhr
Anna Spieker (hier im Zweikampf mit Vera Brune, r.) hatte im Spiel beim TuS Altenberge einige Torchancen auf dem Stiefel, hatte am Sonntag nicht das nötige Quäntchen Glück bei ihren Abschlüssen.
Anna Spieker (hier im Zweikampf mit Vera Brune, r.) hatte im Spiel beim TuS Altenberge einige Torchancen auf dem Stiefel, hatte am Sonntag nicht das nötige Quäntchen Glück bei ihren Abschlüssen. Foto: Thomas Strack

Für die einen war es ein Achtungserfolg, für die anderen der Verlust zweier Punkte im Rennen um den Aufstieg. Das Nachbarschaftsduell zwischen dem TuS Altenberge und dem FC Nordwalde ging torlos unentschieden aus, worüber sich Nordwaldes Coach Christian Löbbering mehr freute als sein Gegenüber Jürgen Albrecht.

Der TuS bleibt zwar mit 50 Punkten an der Spitze der Frauen-Bezirksliga, spürt aber den Atem des Tabellenzweiten bereits im Nacken. Durch einen 4:0-Erfolg bei der Reserve von Borussia Emsdetten haben die Grün-Weißen den Abstand auf den TuS auf vier Punkte verkürzen können. Zudem hat Amelsbüren noch ein Spiel weniger als der TuS.

Für den FC Nordwalde hat sich im Tabellenkeller keine Veränderung ergeben. Das Löbbering-Team bleibt mit elf Punkten Vorletzter. Der Abstand zum rettenden Ufer, wo aktuell Germania Hauenhorst II (19) steht, beträgt acht Zähler. Bei sieben noch ausstehenden Spieltagen rechnerisch noch zu schaffen.

„Moralisch war das für uns wie ein Sieg. Immerhin haben wir das Hinspiel mit 1:7 verloren. Blöd nur, dass Hauenhorst II auch gewonnen hat“, konnte Löbbering dem Punkt etwas Positives abgewinnen. Eigentlich, so der FCN-Trainer weiter, hätte sein Team sogar gewinnen können angesichts „sechs hochkarätiger Chancen“ durch Anna Spieker. Die hatte jedoch Ladehemmung und traf bei ihren Kontern nicht. „Die Partie hätte auch 3:3 ausgehen können“, sagte Löbbering. Jürgen Albrecht hätte eher ein 2:2 inkauf genommen, denn Pauline Schengber vergab ebenfalls eine gute Möglichkeit. Aus vier Metern schob sie die Kugel in der 75. Minute allerdings neben das Tor.

„In den ersten zehn Minuten hat Altenberge ordentlich Druck gemacht, aber wir haben kaum was zugelassen. Meist waren es nur Distanzschüsse von Altenberge. Nach der Pause hatten wir Glück, da hatte der TuS einige dicke Dinger auf dem Fuß“, räumte Löbbering ein, dass die Gastgeberinnen nach dem Wechsel das bessere Team waren. „Es spielte sich viel im Mittelfeld ab. Wir hatten jedoch mehr Ballbesitz als der FC Nordwalde“, schilderte Albrecht.

Blöd nur, dass Hauenhorst II auch gewonnen hat.

Christian Löbbering
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