Fußball: Bezirksliga 12
Böser Ausrutscher des SV Wilmsberg

Borghorst -

Der SV Wilmsberg muss immer 100 Prozent auf die Platte bringen, um zu gewinnen. Nur 90 Prozent – so wie am Ostermontag bei Preußen Lengerich – sind zu wenig. Folglich setzte es für die „Piggen“ eine nicht einkalkulierte 1:2-Pleite.

Montag, 22.04.2019, 19:10 Uhr
Marius Wies (r.) und seine Wilmsberger blieben in Lengerich hinter ihren Möglichkeiten.
Marius Wies (r.) und seine Wilmsberger blieben in Lengerich hinter ihren Möglichkeiten. Foto: Uwe Wolter

Eine nicht einkalkulierte Pleite kassierte der SV Wilmsberg am Montag. Beim Kellerkind Preußen Lengerich verloren die „Piggen“ völlig überraschend mit 1:2 (1:1). Weniger überraschend war für Spielertrainer Christof Brüggemann das Zustandekommen. „Wenn wir meinen, nur 90 Prozent geben zu müssen, dann sollten wir uns über so ein Ergebnis auch nicht wundern.“

Im Vorfeld hatte Brüggemann seine Truppe noch eindringlich davor gewarnt, die 1:10-Niederlage der Preußen am Donnerstag in Wolbeck nicht als Maßstab zu nehmen. Doch die Ohren seiner Kicker waren anscheinend auf Durchzug geschaltet.

Dabei kamen die Wilmsberger gut in das Match und gingen zeitnah in Führung, als Alexander Hesener einen an Nils Schemann verursachten Foulelfmeter verwandelte (10.). „Da dachten einige wohl, es würde so weitergehen“, versuchte Brüggemann Erklärungen für das Nachlassen seiner Elf zu finden.

Nur vier Zeigerumdrehungen später nagelte Marc Siegmund das Spielgerät aus 25 Metern direkt in den Winkel. SVW-Keeper Frederik Teupen unterschätzte die Gefahr und musste sich eines Besseren belehren lassen. Bis zum Wechsel hätte der Favorit wieder in Führung gehen können, doch vielversprechende Chancen – unter anderem von Marius Wies und Diogo Maia Rego – brachten nichts ein.

Brüggemann stellte im Verlauf des zweiten Abschnitts hinten auf eine Dreierkette um, was für mehr Impulse sorgen sollte. Die Wilmsberger schafften es aber nicht, das 2:1 zu erzielen. Stattdessen liefen sie in einen Konter, den Timo Zimmermann mit dem siegbringenden Preußen-Treffer abschloss (78.). In der Nachspielzeit fehlte den Gästen noch das Glück, als Brüggemann den Innenpfosten traf.

SV Wilmsberg: Teupen – Schemann (67. Fischer), Dobbe, Markfort, Hermeling – M. Thoms (65. Groll), Wies – Bredeck (75. Brüggemann), Eisfeldt, Maia Rego – Hesener.

Tore: 0:1 Hesener (10., Foulelfmeter), 1:1 Siegmund (14.), 2:1 Zimmermann.

Bes. Vorkommnis: Rote Karte gegen Wilmsbergs Markfort (75., Verhinderung einer klaren Torchance).

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