Fußball: Bezirksliga 12
Präsentkorb mit viele Erinnerungen

Horstmar -

André Rodine verlässt den TuS Germania Horstmar nach 15 Jahren Trainertätigkeit im Junioren- und Seniorenbereich in Richtung Altenberge.

Montag, 27.05.2019, 16:02 Uhr
Reckes Trainer Marc Wiethölter (l.) und André Rodine
Reckes Trainer Marc Wiethölter (l.) und André Rodine Foto: Alex Piccin

Das Beste kommt am Ende. So dachten es sich die Verantwortlichen des TuS Germania Horstmar, als es um die Verabschiedung der scheidenden Spieler sowie Trainer André Rodine ging. Gemeinhin wird diese vor dem Anpfiff durchgeführt, da der TuS Recke aber gerne pünktlich beim dem eigenen Stadionfest erscheinen wollte, entsprachen die Horstmarer dem Wunsch. Rodine selbst gab sich kurz vor Spielbeginn tiefenentspannt. Das änderte sich, als der Moment des Abschieds nach über 15 Jahren Trainertätigkeit in seinem Heimatverein gekommen war.

„Das ist ein komisches Gefühl. Ich werde wohl ein paar Tage brauchen, bis ich realisiert habe, dass mit Horstmar jetzt tatsächlich Schluss ist“, sagte er. Praktisch sein halbes Leben war er mit dem TuS Germania eng verbunden. Dieser Kitt wird jetzt zwar nicht bröckeln, doch zumindest sportlich gehen die Wege auseinander. Beim TuS Altenberge wartet auf den Übungsleiter eine neue, spannende Aufgabe, auf die er sich freut.

Seine Zeit bei Germania war immer mit viel und intensiver Arbeit verbunden. Dass die Geschichte mit dem freiwilligen Rückzug in die Kreisliga A endet, findet er schade: „Jeder hätte sich gefreut, weiter Bezirksliga zu spielen. Man darf aber durchaus stolz sein auf das, was in den vergangenen Jahren in Horstmar entwickelt worden ist.“

Über die Entscheidung, nicht für die Bezirksliga zu melden, möchte Rodine nicht viele Worte verlieren, schließlich sei er in der Entscheidungsfindung nicht involviert gewesen. Nur so viel: „So ist es wohl der beste Schritt.“ Die Entwicklung, dass Leute gehen würden, sei Ende vergangenen Jahres abzusehen gewesen.

Fünf Jahre lang hat Rodine die Seniorenmannschaft gecoacht. Davor pausierte er ein Jahr lang, nachdem er einen Jahrgang von der D- bis zur A-Jugend begleitet hatte.

Mit leeren Händen ging Rodine nicht nach Hause: Der Präsentkorb war gespickt mit Erinnerungen aus seiner Horstmarer Trainerlaufbahn sowie diversen Essensgutscheinen.

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