Fußball: Aufstiegsrunde zur Landesliga
Von wegen Außenseiter: Der SV Burgsteinfurt hat viel vor

Burgsteinfurt -

Will der SV Burgsteinfurt in der Aufstiegsrunde das Halbfinale erreichen, muss er durch ein ganz dickes Brett bohren. Der FC Nordkirchen wird nämlich als der Favorit in der gesamten Relegation angesehen. Auch wenn die Stemmerter personell arg gebeutelt sind, rechnen sie sich Chancen auf ein Weiterkommen aus.

Freitag, 31.05.2019, 16:44 Uhr aktualisiert: 02.06.2019, 18:40 Uhr

Ans Eingemachte geht es am Sonntag für den SV Burgsteinfurt. Im Rahmen der Aufstiegsrelegation zur Landesliga trifft die Elf von Trainer Christoph Klein-Reesink am Sonntag in Gievenbeck auf den FC Nordkirchen. Die Regeln sind einfach: Wer gewinnt, kommt eine Runde weiter, wer verliert, verabschiedet sich in die Sommerpause.

Die Stemmerter sind personell arg gebeutelt. Thomas Artmann, Sven Mersch, Daniel Brake, Till Remke, Jens Hauptmeier (Adduktoren) und Lucas Bahlmann (Infektion an der Wade) fallen aus. Davon lässt sich Klein-Reesink aber nicht die Stimmung verderben. Ganz im Gegenteil, der Coach brennt auf das Duell mit dem Vizemeister der Staffel 8: „Solche Entscheidungsspiele machen mir einen Riesenspaß, da passiert schließlich immer was.“

Der FC Nordkirchen wird von vielen Experten als die Übermannschaft der Relegation gehandelt, was auch Klein-Reesink so sieht: „Das ist natürlich ein ganz dickes Brett, das wir da durchbohren müssen. Viele Spieler des FCN haben früher mal in Herbern in der Landesliga gekickt, daher kenne ich die Mannschaft ganz gut.“

Obwohl die Nordkirchener viel Qualität in ihren Reihen haben, ist Klein-Reesink nicht gewillt, sich in die Rolle des Außenseiters zu fügen. „Dazu gibt es überhaupt keinen Grund. Wir sind auch stark und haben den Titel und den damit verbundenen Direktaufstieg ja schließlich nur um drei Tore verpasst. Und in diesen K.o.-Spielen ist alles möglich.“

Bei solchen Aufgaben ist ein souveränes Auftreten gefragt. Das bringt Abwehrchef Philipp Brüggemeyer mit, der mit seiner Oberliga-Erfahrung am Sonntag vorangehen soll. In der Offensive kann Klein-Reesink auf Torjäger Alexander Hollermann, Ricardo da Silva und Lars Kormann bauen. „Wir fahren nach Gievenbeck, um zu gewinnen“, stellt der SVB-Coach klar, dass er die Sommerpause noch so weit wie möglich nach hinten schieben möchte. Auf den Gewinner wartet am Donnerstag im Halbfinale der Sieger aus der Partie SC Schmallenberg gegen SVC Neuenbeken.

 

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