Extremsport: „Tough-Mudder“ in Arnsberg
Borghorster und Burgsteinfurter quälen sich beim „Mudder-Tag“ in Arnsberg

Borghorst/Burgsteinfurt -

Wer seine körperlichen und mentalen Qualitäten testen möchte, der ist bei den „Tough Mudder“-Wettbewerben genau richtig. Mehrere Sportler des TV Borghorst und von Marathon Steinfurt nahmen in Arnsberg die Herausforderungen an. Dabei machte es sich die TVB-Gruppe selbst noch schwerer.

Mittwoch, 05.06.2019, 16:00 Uhr aktualisiert: 07.06.2019, 12:48 Uhr
Die „Weihnachtsmänner- und frauen“ des TV Borghorst hatten in diesem Jahr den Schneemann Olaf als ihren Teambegleiter mitgenommen.
Die „Weihnachtsmänner- und frauen“ des TV Borghorst hatten in diesem Jahr den Schneemann Olaf als ihren Teambegleiter mitgenommen. Foto: TV Borghorst

In Arnsberg trafen sich zahlreiche internationale Ausnahme-Athleten, um am dortigen „Tough Mudder Event“ teilzunehmen. Unter anderem hatten der TV Borghorst und Marathon Steinfurt eine Abordnung entsendet.

Der rund zwölf Kilometer lange Kurs mit seinen 25 Hindernissen gilt als einer der anspruchsvollsten überhaupt. Schließlich müssen bei keinem anderen Wettbewerb dieser Art in Europa derart viele Höhenmeter überwunden werden.

Bei bereits sonnigen Temperaturen um die 20 Grad gingen die Athleten vormittags an den Start. Obwohl es immer heißer wurde, ließen es sich die Borghorster nicht nehmen, die Strecke in ihren bekannten und sehr warmen Weihnachtsmann-Kostümen zu bewältigen. Ihre Begeisterung für diese Aktion brachten viele andere Teilnehmer lautstark zum Ausdruck. Beneidet wurden die „Weihnachtsmänner“ angesichts der Hitze aber nicht.

Der Weihnachtsmann, den die TVB-Gruppe in den vergangenen Jahren immer mit sich führte, hatte 2018 die Strecke nicht heil überstanden. Deshalb hatte sich das Team einen neuen Begleiter gebastelt: Olaf, einen formschönen Schneemann auf einem Holzschlitten.

Am Ende erreichen alle Borghorster unversehrt das Ziel und freuten sich über ihren sportlichen Erfolg. Auch Olaf kam ohne Blessuren an.

Olga und Julian Menzel repräsentierten in Arnsberg zum wiederholten Mal Marathon Steinfurt. Weder vom knietiefen Schlamm, dem vier Grad kalten Wasser oder einem Vorhang aus Hunderten herunterhängender Fäden, die durch ihre Elektrizität nur so herumtanzten, ließen sich die Menzels aus dem Rhythmus bringen.

Nach fast drei Stunden liefen sie über die Ziellinie und freuten sich über das verdiente „Finisher-Bier“.

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