Radsport: Deutsche Berg-Meisterschaft
Svenja Betz holt bei Berg-DM alles aus sich raus

Burgsteinfurt -

Svenja Betz vom Rolinck-Team des RSV Friedenau Steinfurt hat aktuell schnelle Beine. Das bewies die Studentin jetzt auch bei der Deutschen Berg-Meisterschaft in Ilsfeld-Auenstein. Dort belegte sie einen Platz, der sie mächtig stolz macht.

Dienstag, 09.07.2019, 12:02 Uhr
Svenja Betz hatte in Ilsfeld-Auenstein ein hartes, zweieinhalb Stunden dauerndes Rennen zu fahren.
Svenja Betz hatte in Ilsfeld-Auenstein ein hartes, zweieinhalb Stunden dauerndes Rennen zu fahren. Foto: RSV Steinfurt

Im baden-württembergischen Ilsfeld-Auenstein wurde am ­Wochenende zeitgleich zu einem Bundesligarennen die Deutsche Berg-Meisterschaft der Radsportlerinnen ausgefahren. Svenja Betz vom Rolinck-Team des RSV Friedenau Steinfurt mischte dabei vorne mit und belegte am Ende einen sehr guten neunten Platz.

Betz stand für das Team RSG Placeworkers an der Startlinie. Eine 8,1 Kilometer lange Runde mit 180 Höhenmetern musste zehn Mal bewältigt werden. Die Strecke beinhaltete eine lange Steigung, mehrere steile Anstiege in den Weinbergen und eine kurvige Abfahrt.

Das Tempo war von Beginn an enorm hoch, sodass das Feld schnell auseinander riss. „An der extrem steilen Steigung musste ich immer wieder den Kontakt zu den vorderen Fahrerinnen reißen lassen, wobei wir Runde für Runde wieder ranfahren konnten. In der siebten Runde war dann Schluss. Die Lücke wurde zu groß, um sie wieder zu schließen“, resümierte Betz.

Eine achtköpfige Spitzengruppe setzte sich ab, ein ebenfalls acht Fahrerinnen starkes Feld machte sich auf die Verfolgung. Die Führenden einzuholen, gelang aber nicht.

„An dem steilen Anstieg waren meine Körner dann beinahe ganz aufgebraucht, aber irgendwie bin ich drangeblieben. Auf der Abfahrt hat sich mein Körper anscheinend wieder erholt, und die vorletzte Runde lief gut“, schilderte Betz den Rennverlauf. Die RSV-Fahrerin mobilisierte noch einmal alle Reserven, setzte sich von der Verfolgergruppe ab und überquerte somit als Neunte die Ziellinie.

„Auf meine erste Top-Ten-Platzierung in meiner ersten Bundesligasaison bin ich mächtig stolz“, freute sich Betz, die demnächst bei der Tour de Feminin in Tschechien mitfährt.

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