Fußball: Kreisliga A
Ochtruper zentrieren ihre Kräfte

Ochtrup -

Zahlreiche Neuzugänge präsentierten sich beim Trainingsstart des FSV Ochtrup. Nicht nur deshalb weckt der breit aufgestellte Kader Erwartungen.

Mittwoch, 10.07.2019, 18:40 Uhr aktualisiert: 11.07.2019, 13:31 Uhr
27 Namen stehen derzeit auf der Liste von FSV-Trainer Frank Averesch (h.r.). 20 von ihnen waren bei Auftakttraining mit dabei.
27 Namen stehen derzeit auf der Liste von FSV-Trainer Frank Averesch (h.r.). 20 von ihnen waren bei Auftakttraining mit dabei. Foto: FSV Ochtrup

Ein bisschen abzuspecken – das ist immer ein guter Vorsatz. Frank Averesch, Trainer des FSV Ochtrup, hat das selbst nicht nötig, doch an seinem Kader muss er wohl noch die eine oder andere Formveränderung vornehmen. Schließlich sind 27 Spieler, so viele stehen aktuell im Kader, ein bisschen viel – selbst für einen ambitionierten A-Ligisten.

Aber erstmal freut sich der Coach über die große Auswahl an interessanten Spielern, die ihm in vielerlei Hinsicht Optionen geben. So denkt Averesch laut über eine Umstellung der taktischen Grundordnung nach. „Wir haben mit Marcel Strübig, Janik Hannekotte, Tim Niehues, Tom Holtmann, Pawel Ozog oder Neuzugang Simon Lovermann jede Menge gute Zentrumsspieler. Da würden sich ein 4-4-2 oder ein 3-5-2 besser anbieten als ein 4-2-3-1“, findet der Trainer. „Zumal wir mit zwei echten Spitzen auch Mo Sylla wieder ganz nach vorne bekommen. Wenn er als Außen aufgeboten wurde, haben wir ihn zwangsläufig seiner Gefährlichkeit beraubt.“ Deshalb will Averesch in der Vorbereitung auch viel Zeit darauf verwenden, die Systeme einzustieren.

Neu in der Truppe sind Simon Lovermann (SG Coesfeld) auch Faruk Berisha (SW Weiner), Tim Küper, Jona Scheitz, Hannes Ruhkamp und Youssouf Diallo, die alle aus dem eigenen Nachwuchs kommen. Noch ein Jahr in der A-Jugend könnte Len Oberdörfer spielen, der aus der U 19 von Vorwärts Nordhorn zurückkehrt.

Averesch sieht sein Team damit personell gut aufgestellt für die neue Spielzeit, in der durchaus Ansprüche in Richtung Titel geltend gemacht werden. „Die erste Saison war zum Kennenlernen, in der zweiten haben wir schon richtig guten Fußball geboten. Jetzt sehen wir weiter“, sagt Averesch, der in Ochtrup in sein drittes Jahr geht. Das erste – damals noch als SC Arminia – wurde als Sechster abgeschlossen. 2018/19 folgte Rang drei. „Wir wollen uns tabellarisch verbessern“, gibt Averesch die Richtung für die neue Spielzeit vor. Eine auf die er sich schon richtig freut: „Bei mir fängt es schon wieder an zu kribbeln. Sonntage ohne Fußball – das ist nichts für mich.“

► Die Testspiele der Ochtruper: Samstag (13. Juli), bei Germania Asbeck; 18. Juli (Donnerstag), bei der TSG Dülmen; 20. Juli (Samstag), beim SC Reken II; 25. Juli (Donnerstag), bei Fortuna Gronau; 28. Juli (Sonntag), Gegner noch offen, 31. Juli (Mittwoch), bei RW Nienborg; 3. August (Samstag), bei SuS Stadtlohn II; 6. August (Dienstag), Pokalspiel gegen den TuS Laer.

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