Triathlon: Marathon Steinfurt
Marathonis in Roth und Saerbeck super in Form

Steinfurt -

Die Ausdauersportler von Marathon Steinfurt zeigten einmal mehr, was in ihnen steckt. Bei der Challenge in Roth vertreten fünf Sportler die Farben des Vereins. Und in Saerbeck gab es sogar einen Sieg.

Donnerstag, 11.07.2019, 15:04 Uhr
Bestleistungen lieferten die Triathleten von Marathon Steinfurt bei der Challenge in Roth ab: (v.l.) Elke Strakeljahn, Karsten Strakeljahn, Kai Schnückler, Oliver Prinz und Tom Köhler.
Bestleistungen lieferten die Triathleten von Marathon Steinfurt bei der Challenge in Roth ab: (v.l.) Elke Strakeljahn, Karsten Strakeljahn, Kai Schnückler, Oliver Prinz und Tom Köhler. Foto: Marathon Steinfurt

Triathlonchallenge in Roth – jeder Triathlet kennt das Mekka des Langstreckentriathlons. Mit rund 3400 Einzelstartern und 650 Staffeln aus 84 Nationen, einem Top-Starterfeld und circa 260 000 Zuschauern ist die DATEV Challenge Roth die weltgrößte Triathlon-Veranstaltung auf der Langdistanz. Und auch in diesem Jahr stellten sich wieder fünf Ausdauersportler von Marathon Steinfurt dieser Herausforderung.

Die gesamte Strecke nahmen Elke Strakeljahn und Tom Köhler in Angriff. Als Staffel teilten sich Karsten Strakeljahn (Schwimmen), Oliver Prinz (Rad) und Kai Schnückler (Laufen) die Aufgabe.

Heftiger Regen begrüßte die Athleten am Main-Donau-Kanal, der aber schnell nachließ und dem sich gegen Mittag ein sehr böiger Wind anschlosss. Passend zum Laufen zeigte sich die Sonne und brachte die Athleten beim Marathon so richtig ins Schwitzen.

Die Staffel von Marathon Steinfurt belegte Platz 68. Der solide Auftakt von Strakeljahn im Wasser (1:07:16 Stunden) schaffte die Grundlage für das Topergebnis. Hervorzuheben sind auch die Radleistung von Oliver Prinz, der die 180 Kilometer in 4:49 Stunden radelte, sowie die persönliche Bestleistung von Kai ­Schnückler beim Marathon (3:37:14).

Elke Strakeljahn, die zum elften Mal in Roth startete, kam schon nach 58 Minuten aus dem Wasser. Danach fuhr sie den Radteil mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 30 km/h in 6:01 Stunden. Trotz Magenproblemen gelang es Strakeljahn, eine sehr gute Platzierung bis ins Ziel zu retten. Sie belegte Rang 192 in hervorragenden 11:53:52 Stunden.

Nach neunjähriger Abstinenz wollte Köhler unbedingt einmal beim beliebtesten Triathlon der Welt teilnehmen. Zwei Reifenplatzer und dadurch über 20 Minuten Zeitverlust taten seiner Stimmung keinen Abbruch. Er finishte nach 12:17:21 Stunden im Mittelfeld.

Beim Triathlon in Saerbeck vertraten Petra Stöppler und Peter Holthaus die Farben von Marathon Steinfurt. Sie absolvierten die Sprintdistanz (600 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, fünf Kilometer Laufen). Stöppler gewann in 1:07:17 die Altersklassen-Wertung (W 50), zudem stand sie als zweitschnellste Frau insgesamt auf dem Podest. Holthaus (M 60) belegte in seiner Altersklasse den vierten Rang (1:18:39).

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