Fußball: Landesliga
TuS Altenberge fehlen am Ende die Körner

Altenberge -

Positive Ansätze waren erkennbar, doch bei der 1:3 (1:0)-Niederlage des TuS Altenberge gegen Greven 09 offenbarte sich auch, dass der heimische Landesligist erst am Anfang der Vorbereitung steht.

Sonntag, 14.07.2019, 18:00 Uhr aktualisiert: 15.07.2019, 16:07 Uhr
Malte Greshake (li.) bereitete den Altenberger Führungstreffer vor, den Felix Kemper in der 38. Minute für den TuS erzielte.
Malte Greshake (li.) bereitete den Altenberger Führungstreffer vor, den Felix Kemper in der 38. Minute für den TuS erzielte. Foto: Heiner Gerull

Ein Muster ohne Wert war der Test des TuS Altenberge gegen Greven 09 nicht, aber auch kein Maßstab. Und so überraschte es kaum, dass am Ende eines intensiven Trainingstages, der für die Altenberger um acht Uhr in der Frühe begonnen hatte, eine 1:3 (1:0)-Niederlage gegen den klassentieferen Bezirksligisten aus Greven stand.

„Es war kein schlechtes Spiel, das wir abgeliert haben. Aber in der zweiten Halbzeit hat man gemerkt, dass die Beine schwer wurden“, konstatierte Altenberges Trainer André Rodine nach dem Schlusspfiff. Das war in der Tat zu spüren, denn nach einer ersten Halbzeit, in der die Altenberger einige gute Ansätze zeigten, fehlten den Gastgebern nach dem Seitenwechsel merklich die Körner, was sich vor allem beim Umschalten von Angriff auf Abwehr offenbarte.

Der TuS ging in der 38. Minute in Führung. Nach einem Eckstoß von Malte Greshake köpften die Grevener den Ball zunächst aus der Gefahrenzone. Die Kugel landete erneut bei Greshake, der in den Strafraum flankte, sodass der aufgerückte Abwehrspieler Felix Kemper das Leder volley zum 1:0 ins Tor beförderte.

Auch nach der Pause hatte der TuS zunächst ein leichtes optisches Übergewicht. Doch die Grevener standen hinten kompakt und ließen kaum etwas zu. Ihre Qualität demonstrierten sie in der Vorwärtsbewegung. In der 68. Minute fiel der Ausgleich, als ein Altenberger den Ball nach einer scharfen Flanke zum 1:1 abfälschte. Nur wenig später hatten die Grevener erneut das Mittelfeld schnell überbrückt. Thomas Brüning schloss den Konter mit einem gezielten Schuss in den Giebel zum 2:1 ab. In der 86. Minute traf erneut Brüning zum 3:1-Endstand. „Wir haben einige Informationen aus dem Spiel gezogen. Wir werden das in den Griff kriegen“, erläuterte Rodiné.

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