Fußball: Testspiel
FSV Ochtrup bricht nach der Pause ein

Ochtrup -

Zuletzt eine 2:8-Niederlage bei der TSG Dülmen, jetzt ein 1:4 bei der „Zweiten“ des SC Reken – es läuft noch nicht viel zusammen beim FSV Ochtrup. Trainer Frank Averesch bleibt dennoch gelassen – sein Fokus richtet sich auf das erste Meisterschaftsspiel der Kreisliga A gegen den TuS St. Arnold.

Sonntag, 21.07.2019, 17:21 Uhr
FSV-Kapitän Janik Hannekotte erzielte den einzigen Ochtruper Treffer beim 1:4 in Reken.
FSV-Kapitän Janik Hannekotte erzielte den einzigen Ochtruper Treffer beim 1:4 in Reken. Foto: Thomas Strack

Auch bei der „Zweiten“ des SC Reken war mit dem FSV Ochtrup kein Staat zu machen, denn am Ende stand eine 1:4 (1:1)-Niederlage für den heimischen A-Ligisten aus Ochtrup.

FSV-Trainer Frank Averesch gab sich hinterher betont gelassen. „Es war ein Vorbereitungsspiel; mehr nicht. Wir haben viel gewechselt und dabei verschiedene Spielsysteme ausprobiert. Von daher will ich das Ergebnis nicht dramatisieren“, erläuterte der Coach.

Gleichwohl räumte Averresch ein, dass Gesprächsstoff bestehe. Vor allem über die in der zweiten Halbzeit gezeigte Leistung, denn die ließ einiges zu wünschen übrig. „Darüber werden wir beim Training am Dienstag reden müssen“, kündigte er an. Und er wurde auch deutlich, was genau er zu monieren hatte. „Wenn der Gegner einen Treffer blitzsauber herausspielt, dann muss man das akzeptieren und anerkennen. Wenn aber drei Treffer aus eigenen Fehler resultieren, dann stimmt das bedenklich, dann wird es auch in der Liga eng.“

Dabei sah es in der ersten Halbzeit nicht danach aus, als ob es das Spiel am Ende in eine solch deutliche FSV-Niederlage münden würde. Für den 1:1-Halbzeitstand hatte Janik Hannekotte gesorgt, nachdem Lukas Höseler den Ball von der linken Außenbahn auf den Kapitän zurückgelegt hatte, der dann aus 13 Metern vollendete.

Nach dem Seitenwechsel erlitt das Spiel der Ochtruper merklich einen Bruch. Das war freilich auch dem Umstand geschuldet, dass der FSV oft wechselte, wodurch die Ordnung merklich verloren ging, sodass Reken noch drei Mal zum 4:1-Endstand traf. Averesch beschwichtigte: „Wir werden noch kommen. Mir ist wichtig, dass wir im ersten Meisterschaftsspiel gegen St. Arnold eine schlagkräftige Mannschaft auf dem Rasen haben.“

Das nächste Testspiel bestreiten die Ochtruper bereits am kommenden Donnerstag (25. Juli) bei Fortuna Gronau. Dort sollte einiges besser laufen beim FSV.

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