Fußball: Bezirksliga 12
SV Burgsteinfurt erwartet Aufsteiger Bor. Münster

Burgsteinfurt -

Mit Borussia Münster erwartet der SV Burgsteinfurt zum Saisonauftakt der Bezirksliga einen außergewöhnlichen Aufsteiger. Der machte in der A-Liga Münster mit nur einer Niederlage fast einen Durchmarsch.

Freitag, 09.08.2019, 15:00 Uhr aktualisiert: 09.08.2019, 17:14 Uhr
Ab Sonntag laufen sie wieder: Jens Hauptmeier (l.) und Nico Schmerling, der Dauerläufer der vorigen Spielzeit beim SV Burgsteinfurt (r.) erwarten im eigenen Stadion Aufsteiger Borussia.
Ab Sonntag laufen sie wieder: Jens Hauptmeier (l.) und Nico Schmerling, der Dauerläufer der vorigen Spielzeit beim SV Burgsteinfurt (r.) erwarten im eigenen Stadion Aufsteiger Borussia. Foto: Alex Piccin

Die Art und Weise, wie Borussia Münster, am Sonntag erster Gegner des SV Burgsteinfurt zum Saisonauftakt, die Meisterschaft in der Kreisliga A1 Münster errungen hat, war eindrucksvoll. 16 Punkte hatte die Mannschaft des Trainerduos Yannick Bauer/René Aguiar Vorsprung vor dem Zweitplatzierten Sportunion Warendorf (63). Über die gesamte Saison erzielten die Borussen 112:34 Tore, kassierten nur eine Niederlage und mussten vier Mal in ein Unentschieden einwilligen. Henry Hupe war mit 24 der beste Torschütze, Dennis Paul (15) und Manoel Schug (13) trafen ebenfalls ganz ordentlich.

„Das ist schon ein starker und nicht unbedingt gewöhnlicher Aufsteiger“, kennt auch SVB-Trainer Christoph Klein-Reesink diese Zahlen und lobt die hohe Qualität des Gegners. Mit Pascal Koopmann aus der Jugend des TuS Altenberge zieht im Mittelfeld ein ehemaliger Regionalligaspieler die Fäden. Kieran Schulze-Marmeling, ebenfalls aus der TuS-Jugend und als Torwart mit Oberliga-Erfahrung, spielt dort im Feld und ist ebenfalls eine feste Größe.

„Ich denke trotzdem, dass wir der Favorit sind. Wir wollen unser Spiel durchdrücken“, gehen der SVB samt Trainer die Partie selbstbewusst an. Im Training zeige sich aktuell, da bis auf die Verletzten Lefert, Wiepen, Kiwit und Artmann alle wieder dabei sind, eine hohe Intensität. Es gehe um die Stammplätze, der Konkurrenzkampf sei voll im Gange. Und dass seine Leute sich der Qualität und Stärke des Gegners bewusst sind, dessen ist sich Klein-Reesink sicher: „Die Jungs sind ja nicht betriebsblind. Die lesen auch Zeitung und kennen die Zahlen bei Borussia Münster.“

 

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