Fußball: Landesliga
TuS Altenberge will eingeschlagenen Weg fortsetzen

Altenberge -

Der TuS Altenberge hat eine intensive Vorbereitung hinter sich. Dennoch wird es die erste belastbare Standortbestimmung erst zum Saisonauftakt im Auswärtsspiel bei der SG Borken geben. Wobei der Gegner unter ähnlichen Voraussetzungen startet wie der TuS.

Freitag, 09.08.2019, 17:04 Uhr aktualisiert: 09.08.2019, 17:09 Uhr
Neu beim TuS Altenberge (stehend von li.): Trainer André Rodine, Kevin Behn, Steffen Exner und Mauro Martin sowie (sitzend von li.) Volkan Haziri, Dennis Behn, Tom Hoffmann und Simon Gerdes.
Neu beim TuS Altenberge (stehend von li.): Trainer André Rodine, Kevin Behn, Steffen Exner und Mauro Martin sowie (sitzend von li.) Volkan Haziri, Dennis Behn, Tom Hoffmann und Simon Gerdes. Foto: Günter Saborowski

Es hat personelle Veränderungen in der Sommerpause gegeben, manche sprechen gar von einem kleinen Umbruch, der sich in Altenberge vollzogen hat. An seiner Ausrichtung hält der Club indes fest. Der TuS versteht sich in erster Linie als Ausbildungsverein. Das beinhaltet, dass man dem Nachwuchs aus den eigenen Reihen eine Chance bietet, sich zu präsentieren. Neu-Trainer André Rodine kann sich mit diesen Prinzip offenbar identifizieren. „Den Weg, den der TuS Altenberge geht, den werden wir beibehalten.“

Dass Rodine fest entschlossen ist, der Richtung zu folgen, die sein Vorgänger Florian Reckels eingeschlagen hat, zeigte sich schon in der Vorbereitung. Denn Youngster wie Florian Kerellaj, Asdren Haliti, Volkan Haziri und Simon Gerdes wurden beim TuS ausgebildet. Sie hoffen, jetzt im Seniorenbereich Fuß zu fassen und den Durchbruch zu schaffen. Sie sind es auch, die mit den Etablierten dafür sorgen sollen, dass der Altenberger Stallgeruch erhalten bleibt.

Gleichwohl mussten sich die Verantwortlichen auch in der näheren Umgebung umschauen, um die Lücken zu schließen, die Leistungsträger wie David Marx, Jakob Schlatt, Marcel Lütke Lengerich, Patrick Teriete oder Jakob Gerstung hinterlassen haben.

Mit den Brüder Kevin und Dennis Behn stießen zwei Offensivkräfte von Germania Horstmar hinzu, denen die Landesliga nicht fremd ist, spielten sie doch auch schon beim SV Burgsteinfurt. Aus Horstmar kam zudem Steffen Exner, während Torwart Tom Hoffmann aus der U 23 des 1. FC Gievenbeck nach Altenberge hinüberwechselte.

Lucas Bußmann hatte schon bei GW Nottuln im höherklassigen Amateurbereich Erfahrungen gesammelt. Nach einer Sportpause erschloss er sich im Sommer dazu, beim TuS ein neues Kapitel seiner Laufbahn aufzuschlagen. Gleiches gilt für Martin Mauro. Den defensiven Mittelfeldakteur verschlug es studienbedingt ins Münsterland. Beim TuS soll er vor allem die Lücken auf der Sechserposition schließen, die sich nach den Abgängen von Marx und Gerstung aufgetan haben.

„In unserer taktischen Ausrichtung sind wir flexibler geworden“, bringt Rodine seine Eindrücke auf den Punkt. In zahlreichen Testspielen konnte man sich davon in der sechswöchigen Vorbereitung überzeugen. Die spielerischen Fortschritte und das Umsetzen taktischer Vorgaben schlugen sich schließlich auch in den positiven Ergebnissen gegen höherklassige Testspielgegner nieder.

Jetzt gilt es, diese Maßgaben unter Wettkampfbedingen zu erfüllen. „Wir sind auf einem guten Stand, aber es braucht noch etwas Zeit, um die Mechanismen zu automatisieren und die Feinabstimmung weiter zu justieren“, lässt Rodine anklingen, wo er seine Schwerpunkte in den kommenden Wochen setzt. Der erste Schritt ist bekanntlich der schwerste – aber er ist getan.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6837941?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686802%2F
Nachrichten-Ticker