Frauen-Fußball: TuS Altenberge
TuS Altenberges Trainer Albrecht schraubt Ziele herunter

Altenberge -

Zwei Abgänge, zwei neue Spielerinnen und der Verlust einer Leistungsträgerin lassen den TuS Altenberge in der kommenden Spielzeit bei den Frauen weniger stark erscheinen.

Dienstag, 13.08.2019, 15:32 Uhr aktualisiert: 14.08.2019, 15:50 Uhr
Kristina Hopp steht den Fußballerinnen des TuS Altenberge erstmal nicht zur Verfügung. Die Leistungsträgerin hat sich Ende Juli einen Kreuzbandriss zugezogen.
Kristina Hopp steht den Fußballerinnen des TuS Altenberge erstmal nicht zur Verfügung. Die Leistungsträgerin hat sich Ende Juli einen Kreuzbandriss zugezogen. Foto: Thomas Strack

Bei den Fußballerinnen der Bezirksliga 6 beginnt der Punktspielbetrieb zwei Wochen nach den Männern. Am 25. August müssen aus den heimischen Gefilden der TuS Altenberge, die SG Horstmar/Leer, die SpVgg Langenhorst/Welbergen und Aufsteiger FC Galaxy wieder antreten. Letzterer auswärts bei Germania Hauenhorst II. Die SG Horstmar/Leer spielt zum Auftakt beim TuS Altenberge.

Und der dürfte in der kommenden Saison nicht mehr so stark sein wie in der vergangenen. „Wir hatten einen kleinen Umbruch“, nennt Trainer Jürgen Albrecht den Grund. Sabrina Brinkmann hat mit dem Fußballspielen aufgehört, Vera Brune zieht es zum Studium in eine andere Stadt. Größter Verlust ist jedoch Kristina Hopp, die sich Ende Juli einen Kreuzbandriss zugezogen hat. „Sie ist eine Leistungsträgerin und wird uns fehlen. Mein Kader umfasst mit den zwei Neuzugängen nur noch 19 Spielerinnen“, hätte der Abteilungsleiter Frauenfußball gerne mehr. Neu im Team sind Hanna Bay (17 Jahre) und Annika Schäfers (27).

Die Vorbereitung lief bei den Altenbergerinnen, so beschreibt es Albrecht, durchwachsen. Wegen der Schulferien und den entsprechenden Urlaubsfahrten hätten beim Training immer mal wieder Spielerinnen gefehlt. Das letzte Testspiel absolvierten die TuS-Damen gegen Fortuna Gronau und unterlagen mit 4:5. Zur Pause lagen sie bereits mit 0:4 hinten. Lena Füchter (2), Pauline Schengber und Tina Moggia schossen die Tore in der zweiten Hälfte.

Eigentlich wollte Albrecht noch ein weiteres Spiel terminieren. „Kurzfristig, aber zurzeit habe ich acht Ausfälle. Ich weiß nicht, ob sich das lohnt“, sagt der Trainer. Überhaupt müsse man seine Ziele ein wenig runterschrauben. „So ein super Jahr wie im vorigen werden wir nicht haben. Ich bin froh, wenn wir unter den ersten Fünf landen“, sagt der Coach des Vorjahreszweiten.

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