Landesliga 4: 0:1-Pleite in Werne für den TuS Altenberge
TuS Altenberge zu unsauber und zu verschwenderisch

Altenberge -

Der TuS Altenberge hat seine Auswärtspartie beim Werner SC mit einer Niederlage beendet. Der Grund? Die Altenberge ließen einfach zu viele gute Möglichkeiten liegen.

Sonntag, 25.08.2019, 20:06 Uhr
Malte Greshake (l.), Jannick Hagedorn und Felix Risau ließen in Werne gute Torchancen aus.
Malte Greshake (l.), Jannick Hagedorn und Felix Risau ließen in Werne gute Torchancen aus. Foto: Thomas Strack

André Rodine, Trainer des TuS Altenberge, ist niemand, der ein Blatt vor den Mund nimmt. Nach der 0:1 (0:0)-Pleite des TuS beim Werner SC war er bedient. „Das war lange Zeit keine gute Leistung von uns“, berichtete der Coach. Vor allem die Art und Weise dieser Niederlage gefiel ihm nicht – war sie eigentlich auch völlig überflüssig.

Chancen hatten die Altenberger nämlich eigentlich durchaus. Vor der Pause scheiterte Jannick Hagedorn gleich zweimal. Einmal war es besonders eng nach einem Eckball. Doch Hagedorn tätschelte die Kugel einfach nur. „Da muss er sie vielleicht einfach mal reinprügeln“, so Rodine. Nach dem Seitenwechsel gaben Malte Greshake oder auch Felix Risau Anschauungsunterricht in Sachen Torchancen vergeben. „Wir waren im letzten Drittel nicht so klar“, sagte Rodine.

Soll heißen: Der TuS agierte ziemlich nervös, das Passspiel war nicht sauber, teilweise recht unsicher. Der geplante schnelle Fußball? Selten zu sehen. Von mutigen, flachen Spieleröffnungen konnte selten die Rede sein.

Aber Rodine schob das keinesfalls auf den bekanntermaßen kleinen Platz in Werne oder auf die übertriebenen Backofen-Temperaturen. Das wäre ihm zu blöd gewesen.

„Den Gegner, den Platz oder das Wetter können wir ja nicht beeinflussen, es muss also an uns gelegen haben“, stellte der Altenberger Übungsleiter nach Spielschluss klar.

Ans Gastgeschenk hatten die Hügeldörfler derweil auch gedacht. Aufgrund der hochstehenden Sonne verlor Niklas Wiechert einen langen Ball aus den Augen. Statt ihn mit dem Kopf zu klären, landete er unfreiwilligerweise auf der Brust. Die Werner schalteten schnell, ein kurzer Ball raus, ein kurzer Ball rein – und dann stand Daniel Durkalic dort, wo er stehen muss. Flach schob er den Ball ins Eck. Der 1:0-Endstand in Minute 64.

TuS Altenberge: Wenning-Künne – Gausling (46. Wiechert), Köhler (77. K. Behn), Kemper – Behn, Exner, Risau, Hölker, Greshake – Roters, Hagedorn

Tor: 1:0 Durkalic (64.)

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