Fußball: Schalker Traditionself gegen Wilmsberg Altstars
Allergrößte Zufriedenheit beim SV Wilmsberg

Borghorst -

Am Samstag um halb zehn war alles wieder aufgeräumt. Musste ja, denn in Wilmsberg wurden auch die Stadtmeisterschaften der Junioren durchgeführt. sämtliche Akteure, vom Vorstand bis zu den Spielern, war mit dem Schalke-Event bestens zufrieden.

Montag, 26.08.2019, 13:12 Uhr aktualisiert: 26.08.2019, 16:28 Uhr
Schnell noch die Eltern grüßen, bevor das Spiel beginnt. Die Einlaufkinder machten eine ebenso gute Figur wie Thomas Dieckmann (kl. Bild), der zwei Elfmeter parieren musste, bei denen er die Ecke zwar ahnte, aber nicht an den Ball kam.
Schnell noch die Eltern grüßen, bevor das Spiel beginnt. Die Einlaufkinder machten eine ebenso gute Figur wie Thomas Dieckmann (kl. Bild), der sich zwei Elfmetern gegenüber sah, bei denen er die Ecke zwar ahnte, aber nicht an den Ball kam. Foto: Thomas Strack

Egal, mit wem man drei Tage nach dem Spiel auch sprach, alle waren begeistert, voller Lob und drängten auf eine Wiederholung. Doch in dieser Hinsicht musste Klaus Brüning vom Vorstand des SV Wilmsberg die Drängler zügeln: „In fünf Jahren vielleicht“, sagte der Piggen-Vorständler und Schalke-Fan. Man könne ja nicht jedes Jahr seinen Geburtstag so groß feiern. Vielleicht dachte Brüning dabei auch an den immensen Aufwand, den seine „Mannschaft“ hinter der Bande zu stemmen hatte. Mehr als 50 Helfer für Kasse, Ordnungsdienst, Bier- und Getränkestände waren am Freitag im Einsatz, als die Schalker Traditionself zu Gast beim SV Wilmsberg war.

In finanzieller Hinsicht wird es sich ebenfalls gelohnt haben. Die Schalker Mannschaft bekommt zwar ein Antrittsgeld, aber was an Kohle von den konsumierten Waren übrig bleibt, geht in die geplante Tribüne des SV Wilmsberg.

Die abschließende Gesprächsrunde nach der 1:5-Niederlage der Wilmsberger Altstars fand ebenfalls großen Anklang. Zunächst führten die beiden Trainer Klaus Fichtel und Bernd Hahn das Wort, anschließend durften auch die etwas jüngeren, Christof Brüggemann und Martin Max. „Ich fand es vor allem klasse, wie Fichtel auf die Frage nach dem Samstagsspiel gegen die Bayern geantwortet hat. Er sagte, her hoffe auf einen knappen Sieg, ließ dabei aber offen, ob er Knappen-Sieg oder knappen Sieg meinte“, berichtete der SVW-Trainer.

Gerätselt, in welchen Farben sie zum Spiel auflaufen sollten, haben am Freitag die drei Schiedsrichter. „Wir überlegen, ob wir schwarz-gelbe Kleidung tragen oder neutral“, scherzte Christian Kadell angesichts der Schalker Übermacht vor dem Anpfiff.

„Es war ein stressiger Freitag, aber es hat unheimlich viel Spaß gemacht. Und so viele verletzte Spieler hatten wir am Ende auch nicht. Markus Gilles und Brüggemann sind die einzigen. Rolf Weiser habe ich am Sonntag ein wenig humpelnd am Platz getroffen. Der erzählte mir, dass er am Samstag schon um acht im Bett gewesen sei, so kaputt war er“, erzählt Brüning.

„Bei uns Spielern ist das alles super angekommen. Die waren alle rundum zufrieden“, sagte Brüggemann, dem Roland Thoms nur bepflichten konnte: „Wir haben es alle gut überstanden und uns auf dem Platz gut verkauft. Muskuläre Probleme hatten am Samstag nur die, die länger gespielt haben. Ich habe ja schon seit Längerem Probleme mit den Knien, daher war ich nur zehn Minuten auf dem Feld. Klasse war vor allem, dass man sich seit Längerem mal wieder getroffen hat“, freute sich Thoms primär über das Wiedersehen mit früheren sportlichen Weggefährten.

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