Tischtennis: Oberliga, NRW-Liga und Verbandsliga
TB Burgsteinfurt legt gegen Refrath los – Ochtruper und Metelener pausieren noch

Burgsteinfurt/Metelen/Ochtrup -

Saisonstart in den Tischtennisligen, aber nur zwei heimische Teams müssen an die Tische: der TB Burgsteinfurt und Arminia Ochtrup II. Ochtrups „Erste“ und der TTV Metelen greifen erst später in das Geschehen ein. Eine dieser vier Formationen würde in dieser Saison zum großen Wurf ausholen wollen.

Donnerstag, 29.08.2019, 14:10 Uhr aktualisiert: 29.08.2019, 15:40 Uhr
Gib mit Fünf – endlich wieder Tischtennis. Sascha Beuing und der TB Burgsteinfurt starten am Samstag mit einem Heimspiel gegen den TV Refrath.
Gib mit Fünf – endlich wieder Tischtennis. Sascha Beuing und der TB Burgsteinfurt starten am Samstag mit einem Heimspiel gegen den TV Refrath. Foto: Thomas Strack

Offiziell beginnt an diesem Wochenende die Tischtennissaison 2019/20 für Burgsteinfurts, Metelens und Ochtrup Zelluloidspezialisten in der Ober-, NRW- und Verbandsliga. Tatsächlich an die Tische gehen allerdings nur der TB Burgsteinfurt und Arminia Och­trup II.

In der Oberliga NRW hat es für die Stemmerter, die in der Aufstellung Dennis Schneuing, Yorrick Michaelis, Klaas Lüken, Tim Beuing, Sascha Beuing, Christoph Heckmann und Jörg Bäumer in die Spielzeit starten, vier Veränderungen gegeben. Auf- und Absteiger haben die Klasse verlassen, hinzugekommen sind mit dem TTV Ronsdorf, GW Bad Hamm II und dem TV Refrath die drei Aufsteiger aus den NRW-Ligen, von denen den Stemmertern nur der Gegner vom Samstag, der TV Refrath, unbekannt ist.

„Gegen die anderen haben wir schon gespielt, aber auch aus Refrath kenne ich den ein oder anderen“, sagt Tim Beuing vom TB. Aus Jugendzeiten wisse er, dass die Brüder Eberhardt, Jakob und Simon, stark seien. Zudem habe Refrath mit Marco Stefanidis an vier ein 14-jähriges Talent im Team.

Beide Mannschaften geben unisono den Klassenerhalt als Saisonziel an: „Es gibt in der Liga drei Gegner, gegen die man keine Chance hat. Gegen den Rest sitzt was drin“, sagt Beuing, der damit Köln II, Holzbüttgen und Uerdingen („Liegt uns nicht.“) meint.

Der SC Arminia Ochtrup stellt erneut zwei Teams, die in höheren Amateurklassen antreten: Die Erste in der NRW-Liga, die Zweite in der Verbandsliga.

Letztere legt am Samstag beim VfL Ramsdorf los. Angeführt wird das Team von Neuzugang Felix Ostermann, der aus Detmold gewechselt ist. In den Internetforen wird die Truppe als „Aufstiegsanwärter“ gehandelt, doch da wiegelt Abteilungsleiter Timo Scheipers ab: „Diese Ambitionen hegen wir nicht. Wir wollen eine stressfreie Saison spielen und nichts mit dem Abstieg zu tun haben.“

Ganz andere Ansprüche stellt die Erstvertretung. Im Gegensatz zur Vorsaison würde ein möglicher Aufstieg diesmal wahrgenommen. „Der ist kein Muss. Es wäre aber schön, wenn wir uns die Option zur Rückkehr in die Oberliga erspielen würden“, stellt Scheipers klar. Erster Gegner der Töpferstädter ist am 7. September (Samstag) die hoch gehandelte Vertretung der DJK Blau-Weiß Avenwedde.

Nach Jahren in Marl-Hüls und Hiltrop ist Philip Brosch wieder Teil der Arminia-Familie. Er bildet zusammen mit Michael Hillebrandt das mittlere Paarkreuz. Oben sind Amin Nagm und Teamsprecher Christopher Ligocki eingeplant, unten Nils Dinkhoff und Mark Beuing.

Beim TTV Metelen fühlen sie sich in der Verbandsliga pudelwohl. Diese Klasse zu halten, ist laut Geschäftsführer Andreas Joost das Primärziel. „Die Verbandsliga passt gut zu einem kleinen Verein wie uns. Wir werden keine Leute mehr einfliegen, nur, um höher zu spielen“, betont Joost. Aufgrund von Verlegungen ist das Sextett (David Ciosek, Hendrik Waterkamp, Mateusz Ksiazcyk, Jan Tewes, Stefan Weiss, Frank Holtkamp) erstmals am 22. September in Hiltrup im Einsatz.

Die Verbandsliga passt gut zu einem kleinen Verein wie uns.

Andreas Joost
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