Landesliga 4: Altenberge unterliegt Kinderhaus mit 0:2
TuS Altenberge zu harm- und ideenlos

Altenberge -

Der TuS Altenberge wartet in der Landesliga weiter auf seinen ersten Saisonsieg. Gegen Westfalia Kinderhaus mit die Rodine-Elf mit 0:2 dem Gegner den Sieg überlassen.

Montag, 02.09.2019, 13:42 Uhr aktualisiert: 04.09.2019, 12:32 Uhr
Jannik Roters (l.) machte gegen Westfalia Kinderhaus eine starke Partie und bewahrte seine Mannschaft in der Schlussminute vor dem 0:3.
Jannik Roters (l.) machte gegen Westfalia Kinderhaus eine starke Partie und bewahrte seine Mannschaft in der Schlussminute vor dem 0:3. Foto: Günter Saborowski

Das war eindeutig eine Nummer zu groß für den TuS Altenberge. Mit 0:2 (0:0) unterlag die Mannschaft von Trainer André Rodine Westfalia Kinderhaus und rangiert nun mit nur einem Punkt auf dem drittletzten Tabellenrang, einem Abstiegsplatz.

Dabei sah es in Durchgang eins nicht unbedingt danach aus, dass die Altenberger gegen den Meisterschaftskandidaten Kinderhaus unterliegen würden. Zwar ermöglichte Asdren Haliti Mike Liszka bereits in der zweiten Minute nach einem verunglückten Rückpass die ersten Torchance, doch der scheiterte an Marc Wenning-Künne, ebenso wie Corvin Behrens (7.). Dennoch zeigte der TuS wenig Respekt, hatte allerdings auch nur eine einzige echte Torchance durch Malte Greshake (30.). „Wir schaffen es momentan nicht, unsere Offensivspieler richtig in Szene zu setzen“, sagte ein etwas ratloser Rodine nach dem Spiel.

Kinderhaus‘ Angriffsbemühungen, bei denen Liszka, Bohnen oder Behrens oft nach langen Pässen einen Schritt zu spät kamen, blieben weiter gefährlich. Das frühe Stören des Altenberger Spielaufbau brachte jedoch nicht immer den gewünschten Erfolg, meist wurden die Angriffsversuche des TuS erst in des Gegners Hälfte abgefangen.

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich die Partie zu einem Spiel auf ein Tor. Kinderhaus‘ Torwart war durchgehend beschäftigungslos, es sei denn, es wurde mal „hinten herum“ gespielt. Mit Geduld und viel Ballbesitz blieb Kinderhaus die spielbestimmende Mannschaft.

In der 65. Minute war dies auch endlich von Erfolg gekrönt, als Corvin Behrens Janik Bohnen in der Mitte fand und der die Kugel im Netz versenkte. Ein überfälliger Treffer, denn bis dahin war der TuS kaum über die Mittellinie gekommen. Zwölf Minuten später erhöhte Behrens mit einem Schlenzer auf 2:0. Wenning-Künnes einziger Fehler in dieser Partie, denn er war zu weit aus seinem Tor herausgeeilt. Behrens zirkelte das Kunstleder von der rechten Seite maßgenau über den Altenberger Schlussmann herüber in die Maschen.

Kurz vor dem Abpfiff bewahrte Jannik Roters, der in der Abwehr insgesamt eine gute Partie machte, seine Mannschaft mit einem langen Bein vor dem 0:3.

TuS: Wenning-Künne – Exner, Köhler, Roters – Risau (55. Gausling), Haliti, Martin (84. D. Behn), Wilpsbäumer – C. Hölker, Hagedorn, Greshake (72. K. Behn).

Tore: 0:1 Bohnen (65.), 0:2 Behrens (77.).

Wir schaffen es momentan nicht, unsere Offensivspieler in Szene zu setzen.

André Rodine
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