Fußball: Oberliga
Jannis Fraundörfer schließt sich dem FC Eintracht Rheine an

burgsteinfurt -

In der vergangenen Saison stieg Jannis Frauendörfer mit Viktoria Köln in die 3. Liga auf. Regelmäßige Spielzeit blieb ihm dabei jedoch verwehrt. Da sich die Situation auch in der neuen Saison nicht verbessert hätte, beginnt er nun ein neues Kapitel beim FC Eintracht Rheine. Auf seine Zeit im Profifußball blickt der 20-jährige jedoch keinesfalls negativ zurück.

Dienstag, 03.09.2019, 15:00 Uhr aktualisiert: 04.09.2019, 12:25 Uhr
Jannis Fraundörfer (r.) hat sich dem Oberligisten FCE Rheine angeschlossen.
Jannis Fraundörfer (r.) hat sich dem Oberligisten FCE Rheine angeschlossen. Foto: Sven Rapreger

Am letzten Tag der Wechselfrist meldete der FC Eintracht Rheine noch einen Neuzugang für die aktuelle Spielzeit: Jannis Fraundörfer schließt sich quasi kurz vor Toresschluss dem Fußball-Oberligisten von der Ems an.

Der 20-jährige Innenverteidiger trainierte bereits im Juli und August beim FC Eintracht mit, genoss damals aber den Status eines Gastspielers. Hintergrund war der Wunsch des Burgsteinfurters, weiter im Profibereich unterzukommen, nachdem ihm beim Drittliga-Aufsteiger FC Viktoria Köln trotz laufenden Vertrages keine Perspektive aufgezeigt werden konnte. Das ist ihm allerdings nicht gelungen.

Fraundörfer war allerdings nicht der einzige Spieler, der bei Viktoria Kölns Manager Franz Wunderlich keine Berücksichtigung mehr fand. Sieben Abgänge wurden schon im Mai bekannt gegeben: Hendrik Lohmar, Fabian Baumgärtel, Lucas Musculus, Daniel Reiche und Nicholas Hebisch. Selbiges galt auch für Torwart Nummer drei, Ron Meyer. Darüber hinaus erhielten Timm Golley, Christian Derf­linger, Dimitrios Popovits, Yves Mumfu und Felix Backszat keine neuen Verträge.

Vergangene Saison kam der Sohn des früheren FCE-Spielers und Langenhorster Trainers Thomas Fraundörfer lediglich auf zwei Kurzeinsätze in der Regionalliga, außerdem absolvierte er eine Partie über 90 Minuten im Mittelrheinpokal.

Fraundörfer hat in seiner Jugend zunächst beim SV Burgsteinfurt gespielt und wechselte in der U 12 zu Preußen Münster. Ab dem Jahrgang U 17 spielte der 20-Jährige beim VfL Bochum und blieb dort bis zum Wechsel in den Seniorenbereich. „Traurig bin ich deswegen nicht. Es ist halt alles ein wenig unglücklich gelaufen“, sagt der Neu-Münsteraner, der jetzt in der Domstadt wohnt und dort ein Fernstudium in Betriebswirtschaftslehre aufgenommen hat. „Es war eine Erfahrung wert“, blickt der 20-Jährige nicht unbedingt in Wehmut zurück.

„Ihm gefiel es bei uns sehr gut. Außerdem kannte er Adrian Knüver und Leon Varelmann, mit denen er in der Preußen-Jugend zusammengespielt hatte“, freute sich FCE-Sportleiter Sebastian Kockmann, dass der Wechsel nach der Vertragsauflösung in Köln am Donnerstag jetzt klappte.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6898129?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686802%2F
Nachrichten-Ticker