Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Horstmars U 22 sieht kein Land in Langenhorst

Ochtrup -

SIEBEN ZU NULL! Uff. Das war eine Packung, die sich Germania Horstmar da auswärts in Langenhorst fing. Die Hausherren wiederum feierten ihren ersten Saisonsieg.

Sonntag, 08.09.2019, 19:38 Uhr aktualisiert: 08.09.2019, 20:46 Uhr
Germania Horstmar hatte absolut keine Schnitte gegen die SpVgg Langenhorst-Welbergen und Frank Wesseling (r.). Am Ende schenkten die Langenhorster den Horstmarer Gästen sieben Stück ein.
Germania Horstmar hatte absolut keine Schnitte gegen die SpVgg Langenhorst-Welbergen und Kevin Wenning (r.). Am Ende schenkten die Langenhorster den Horstmarer Gästen sieben Stück ein. Foto: Fabian Renger

Trotz einer miserablen ersten Halbzeit hatten einige Horstmarer Anhänger ihren Humor nicht verloren. „Ruben, du machst dann ja gleich die drei Tore“, flachsten sie in Richtung ihres Auswechselspielers Ruben Kosakowski. Der kam noch ins Spiel, konnte aber das ins Brunnen gefallene Kind auch nicht mehr retten: Der TuS Germania ging bei der SpVgg Langenhorst-Welbergen mit 0:7 (0:3)aber mal so richtig baden.

Erst einmal richtete Horstmars Übungsleiter Bernd Borgmann entschuldigende Worte in Richtung des zahlreich mitgereisten Anhangs. „Ich muss mich bei den Zuschauern entschuldigen, das war grottenschlecht“, sagte der Trainer. Horstmars junge Garde kam zu keinem Zeitpunkt für irgendetwas in Frage. Sie wurde einfach überrollt. Abgesehen von Tim Hellenkamp (Jahrgang 88) war das gesamte Gäste-Aufgebot nicht älter als maximal 22 Jahre. Das spürte man. Langenhorst hatte leichtes Spiel.

Schmeichelhaftes Zwischenresultat

Stefan Schwering eröffnete den Torreigen (18.), vor der Pause legte Dominik Düker nach toller Kurzpass-Kombination mit Kevin Wenning nach (36.). Eben jener Wenning erhöhte wenig später gar auf 3:0 (40.). Völlig verdient und fast schon schmeichelhaft: Langenhorst war richtig heiß auf den ersten Dreier der Saison und erspielte sich massig Chancen, traf zwischenzeitlich sowohl das Lattenkreuz und den Pfosten.

„Das hat Spaß gemacht, wir werden wieder bessere Laune bekommen“, resümierte Langenhorsts Coach Thorsten Bäumer. Im zweiten Durchgang legten der agile Bastian Holtmannspötter (49.), noch einmal Schwering (65.), Johannes Schepers (79.) sowie Dominik Düker per Foulelfmeter nach (88.). „Das war hochverdient – auch in der Höhe“, so Bäumer

Ich muss mich bei den Zuschauern entschuldigen, das war grottenschlecht

Bernd Borgmann

SpVgg Langenhorst-Welbergen : Berghaus – Schulze Bründermann, A. Holtmann, Bültbrune – Holtmannspötter, Steinlage (57. Schlepers), Omar (72. Omar), Düker, K. Wenning – Schwering, Vollenbröker (72. Heinrich)

TuS Germania Horstmar: Mensing – Wenking, Overkamp, Ruhoff, Schlees – Kinscher (61. Kosakowski), Hellenkamp, Schmieder (49. Gashi), Volmer (49. Gewald), Berkenbrock – Brahaj

Tore: 1:0 Schwering (18.), 2:0 Düker (36.), 3:0 Wenning (40.), 4:0 Holtmannspötter (49.), 5:0 Schwering (65.), 6:0 Schepers (79.), 7:0 Düker (88./FE)

Ich muss mich bei den Zuschauern entschuldigen. Das war grottenschlecht!

Bernd Borgmann
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