Fußball: Kreisliga A
Preußen Borghorst: Kein roter Teppich für FSV Ochtrup geplant

Borghorst/Ochtrup -

Preußen Borghorst erwartet den FSV Ochtrup, der am vergangenen Spieltag mit einem 6:2-Erfolg gegen Amisia Rheine richtig einen rausgehauen hat.

Freitag, 13.09.2019, 14:02 Uhr
Dennis Brake (r.) und die Preußen müssen sich gegen Ochtrup auf einen harten Kampf gefasst machen.
Dennis Brake (r.) und die Preußen müssen sich gegen Ochtrup auf einen harten Kampf gefasst machen. Foto: Thomas Strack

Da hat der FSV Ochtrup ordentlich einen rausgehauen: 6:2 gegen Amisia Rheine. Das kann man durchaus mal machen. Ochtrups Trainer Frank Averesch interveniert und relativiert jedoch umgehend: „Raushauen ist der falsche Begriff. Das dürfen wir nicht überbewerten. Wir müssen den Sieg jetzt vergolden.“ Heißt: Nur wenn am Sonntag bei Preußen Borghorst gepunktet wird, dann können sich die Ochtruper etwas für das Amisia-Spiel kaufen.

„Wir müssen geduldig und mit Druck nach vorne spielen“, sagt Averesch über den kommenden Gegner. Damit konfrontiert, muss Preußens Trainer Michael Straube erst einmal schelmisch grinsen. „Die können es ja gerne versuchen.“ Dann wird er allerdings ernst: Ochtrup ist ein dickes Brett. Die oberste Borghorster Prämisse lautet ähnlich wie beim bitteren 1:5 in Mesum: Eine gute defensive Organisation muss eingehalten werden. „Wir müssen ein extrem unbequemer Gegner sein und mächtig viel arbeiten – in allen Mannschaftsteilen“, erklärt Straube.

Das Zustandekommen der Pleite vom Vorsonntag sei nur kurz noch thematisiert worden. „Auf dem Trainingsplatz lag der volle Fokus auf Ochtrup“, sagt Preußens Übungsleiter. Ihm fehlen Philipp Wierling und Hen­drik Berning, hinter den Einsätzen von Nils Uphoff und Jonas Baumann stehen noch kleine Fragezeichen.

Averesch hat derweil weniger Sorgen. Nur auf Felix Fiedler und Andre Vieira muss er verzichten. Der Trainer kann auf rund 18 Kicker zurückgreifen. Fast schon ein Luxusproblem, das Averesch auf recht einfachem Wege löst: „Wer nicht hört, der hat Pech gehabt!“ Sein Fazit der ersten fünf Partien fällt indes positiv aus. „Unsere Automatismen tragen erste Früchte.“   

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