Fußball: Kreisliga A Steinfurt
Es ist wieder Derbyzeit: TuS Germania Horstmar empfängt Westfalia Leer

Horstmar -

Wenn diese beiden Mannschaften aufeinandertreffen, wird es brisant. In der Vergangenheit konnten sich die Zuschauer stets darauf freuen, wenn das Derby zwischen TuS Germania Horstmar gegen SV Westfalia Leer stattfand. Ein spannendes und umkämpftes Spiel ist auch dieses mal garantiert, zumal Leer heiß auf den ersten Saisonsieg ist.

Freitag, 13.09.2019, 14:12 Uhr aktualisiert: 15.09.2019, 19:32 Uhr
Hier feiert Leer den Derbysieg im letzten Liga-Aufeinandertreffen 2017/18. Den Horstmarern dürfte es nicht sehr weh getan haben. Sie stiegen trotz Niederlage in die Bezirksliga auf.
Hier feiert Leer den Derbysieg im letzten Liga-Aufeinandertreffen 2017/18. Den Horstmarern dürfte es nicht sehr weh getan haben. Sie stiegen trotz Niederlage in die Bezirksliga auf. Foto: Jan Gudorf

Wenn Horstmar und Leer aufeinandertreffen, sind vor allem umkämpfte, aber auch enge Spiele vorprogrammiert. In den letzten fünf Pflichtspielen seit 2016 gab es auf beiden Seiten zwei Siege sowie ein Unentschieden bei einer Tordifferenz von 7:6 zugunsten von Germania Horstmar.

„In einem Derby ist alles möglich“, weiß Horstmars Trainer Bernd Borgmann. „Wir sind aber ganz guter Dinge, die drei Punkte bei uns zu behalten.“ Dabei verweist er vor allem darauf, dass seine Jungs nach der 0:7-Klatsche vergangene Woche in Langenhorst etwas gutzumachen haben. Der Coach erwartet eine hochmotivierte Leerer Truppe: „Sie werden kämpfen bis zum Umfallen und treten, bis keiner mehr läuft.“ Zurückgreifen kann Horstmar dabei auf die Wiederkehrer Dominik Kortehaneberg und Patrick Jung. „Die haben uns beide sehr gefehlt“, freut sich Borgmann auf deren Rückkehr.

Leers Übungsleiter Thomas Overesch setzt ebenso wie sein Trainerkollege Borgmann auf einen Sieg: „Diese Spiele gegen Horstmar sind für den ganzen Verein die wichtigsten der Saison. Natürlich wollen wir da dreifach punkten.“ Es habe in der Vergangenheit viele enge Spiele gegeben, die nicht zugunsten der Westfalia gekippt seien. Das soll sich aus Sicht der Rot-Weißen im Derby natürlich ändern. Den Nachbarn schätzt Overesch als eine „Wundertüte“ ein: „Sie haben zwar schon zwei Mal gewonnen, aber auch zwei Mal ordentlich was auf die Ohren bekommen.“

Um selbst den ersten Saisonsieg einzufahren – darauf wartet Leer noch als einzige Mannschaft der Kreisliga A – soll seine Truppe bedacht in das Derby gehen. „Wir wollen nicht zu tief stehen, aber auch nicht unnötig vorne drauf gehen“, verrät Overesch. Personell könnte es deutlich besser aussehen: Neben Erik Schulte und Lennard Raus, deren Einsätze fraglich sind, fallen fünf weitere Spieler aus. Trotzdem sei der Kader breit genug.

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