Jugendfußball: Kreispokalenspiele in Hauenhorst
Auf ins Waldparkstadion

Kreis Steinfurt -

Im Waldparkstadion in Hauenhorst findet am Donnerstag der Pokalendspieltag des Kreises Steinfurt aus. In neun Konkurrenzen werden die Titelträger ermittelt, unter anderem mit der D-Jugend aus Borghorst und den B-Mädchen aus Langenhorst.

Dienstag, 01.10.2019, 12:58 Uhr aktualisiert: 01.10.2019, 15:40 Uhr
Die D-Junioren der JSG Borghorst/Wilmsberg treffen auf SuS Neuen­kirchen. Das ist eine von insgesamt neun Partien, in denen die Kreispokalsieger 2019 ermittelt werden.
Die D-Junioren der JSG Borghorst/Wilmsberg treffen auf SuS Neuen­kirchen. Das ist eine von insgesamt neun Partien, in denen die Kreispokalsieger 2019 ermittelt werden. Foto: JSG

Das Waldparkstadion in Hauenhorst übt am Donnerstag magnetische Wirkung auf alle aus, die es mit dem Nachwuchs-Fußball halten. Schließlich richtet der dort beheimatete SV Germania erstmals den Pokalendspieltag des Kreises Steinfurt aus. In neun Konkurrenzen werden die Titelträger ermittelt.

Unter anderem bei den D-Junioren. In dieser Altersklasse stehen sich ab 11.45 Uhr die JSG Borghorst/Wilmsberg und SuS Neuenkirchen gegenüber. Für Thomas Schmitz vom JSG-Trainertrio steht fest: „Neuenkirchen ist Bezirksligist, wir Kreisligist. Ist doch klar, wer da favorisiert ist.“

Ganz so eindeutig dürften die Kräfteverhältnisse aber nicht verteilt sein, schließlich führen die Borghorster ihre Klasse an, während SuS in seiner Liga die rote Laterne trägt. Dass die JSG höherklassige Teams in die Knie zwingen kann, bewies sie im Achtelfinale, als sie den großen Favoriten FCE Rheine aus dem Wettbewerb kegelte (3:2). „Unsere Jungs werden sicherlich ein bisschen nervös sein, die Trainer aber auch“, mutmaßt Schmitz. Für seine Truppe spricht, dass sie in nahezu unveränderter Zusammensetzung schon seit den Minikickern antritt.

Im Mädchenbereich sind die Ochtruper Vereine seit Jahren eine Macht. Die SpVgg Langenhorst/Welbergen schickt ihr Flaggschiff nach Hauenhorst: die B-Mädchen aus der Bezirksliga, die auch auf Landesebene schon große Fußstapfen hinterlassen haben. Sie messen sich ab 15 Uhr mit ihrem Dauer- und Ligarivalen Borussia Emsdetten. Im Vorjahr entschieden die Schwarz-Gelben das Duell mit 1:0 für sich, um anschließend im Westfalenpokal für Furore zu sorgen.

Der FSV Ochtrup ist am Tag der Deutschen Einheit mit zwei Formationen in Hauenhorst vertreten – den C- und D-Juniorinnen.

Die C-Mädchen bekommen es mit den SF Gellendorf (Anstoß: 13.15 Uhr) zu tun, die sie in der Liga mit 5:1 besiegt haben. Doch Trainer Peter Holtmann warnt dringend davor, aus diesem Ergebnis etwas abzuleiten: „Gellendorf hat später gegen Schöppingen gewonnen. Das will echt was heißen.“

Das große Plus der Töpferstädterinnen ist ihre taktische Flexibilität. Offensiv wie defensiv liefern die FSV-Mädchen ab, wobei vor allem das schnelle Umschaltspiel eine Waffe ist. „Die Spielerinnen, die ja von der SG Lau-Brechte/Weiner zu uns gewechselt sind, sind da richtig gut ausgebildet worden“, findet Holtmann, der keinen Favoriten ausmachen kann. „In einem Finale ist alles möglich. Wir bauen keinen Druck auf. Wichtig ist, dass die Spielerinnen mit Spaß an die Sache herangehen.“

Die D-Juniorinnen des FSV hatten mit einem 5:0-Erfolg über die JSG Borghorst/Burgsteinfurt das Endspielticket gebucht. Hier wartet Borussia Emsdetten (Anstoß: 10.15 Uhr). Auch dieses Duell verspricht jede Menge Spannung, denn beide Teams führen ihre jeweiligen Kreisliga-Staffeln ungeschlagen an.

Nikola Dinkhoff, Frank Reehuis und Marc Feldmann trainieren die Ochtruperinnen, die schon in der Vorsaison in dieser Altersklasse triumphierten (4:1 im Finale gegen Langenhorst). Sie favorisieren statt des im Neuner-Fußballs gängigen 3-2-3-Systems ein 2-4-2. So könne man die Offensivpower, die die Mannschaft besäße, am besten einbringen.

Die bislang in der laufenden Saison in vier Punktspielen erzielten 42 Treffer dokumentieren, wo der FSV Ochtrup seine Stärken hat. Trotzdem prognostiziert Feldmann am Donnerstag ein enges Spiel: „Das wird ein Duell auf Augenhöhe. Da bin ich mir ganz sicher“, sagt der Coach.

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