Fußball: Landesliga 4
TuS Altenberge nicht wiederzuerkennen

Altenberge -

Mit einer im Vergleich zum Spiel gegen Ahaus schwachen Leistung unterliegt der TuS Altenberge im Kellerduell gegen den VfL Senden mit 0:3 und steht nunmehr auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Sonntag, 06.10.2019, 19:54 Uhr
Felix Risau (am Boden) wird in letzter Sekunde von Sendens Gegenspieler am Torschuss gehindert. Am Ende unterliegt der TuS Altenberge gegen den VfL mit 0:3.
Felix Risau (am Boden) wird in letzter Sekunde von Sendens Gegenspieler am Torschuss gehindert. Am Ende unterliegt der TuS Altenberge gegen den VfL mit 0:3. Foto: Günter Saborowski

Die Tabelle der Landesliga 4 sieht aus Sicht des TuS Altenberge nicht gut aus. Nach der 0:3 (0:1)-Niederlage gegen den VfL Senden ist die Mannschaft von Trainer André Rodine nunmehr Vorletzter. Diese Platzierung entspricht eigentlich sogar dem letzten Tabellenrang, denn Münster 08 steht als erster Absteiger bereits fest und steht noch eins unter dem TuS. Der VfL Senden, Altenberges Gegner am Sonntag, ist Drittletzter.

Auf den Punkt gebracht, lässt sich die Niederlage, die vor allem durch zwei selbst verschuldete Gegentreffer in der 33. und 63. Minute zustande kamen, schnell erklären: „Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen, weil wir die wichtigen Zweikämpfe nicht gewonnen haben.“ Des Trainers Fazit trifft es genau. Zwar waren einige der Sendener Spieler, vor allem die beiden Innenverteidiger, echte Kanten mit der Ausstrahlung und körperlichen Präsenz eines Jaap Stam, doch das entschuldigt nicht das zum Teil leichtfertige Hergeben des Balles und die taktischen Fehler der Mannschaft.

„Wir sind recht gut ins Spiel gekommen und hatten durch Dennis Behn und Christian Hölker unsere ersten Torchancen“, war Rodine mit dem Start zufrieden. Treffer Nummer eins fällt indes durch einen Fehler von Jannick Hagedorn, an den sich weitere Patzer anknüpfen und ein dankbarer Rabah Abed die Führung erzielt (33.).

Treffer Nummer zwei nach der Pause darf niemals fallen, denn bei eigenem Eckball darf kein Gegner die Kugel so schnell per Konter nach vorne spielen. „Da stehen wir nicht richtig gestaffelt“, wetterte der TuS-Trainer anschließend. Abed war‘s egal. Er prescht voran, spielt den Ball quer auf Florian Kaling, der dann vollendet. „Das Spiel verlieren wir nicht in den letzten 25 Minuten, sondern haben es mit dem 0:1 aus der Hand gegeben“, so Rodine, der das 0:3 per Konter in der 94. Minute erlebte.

TuS: Wenning-Künne – Gausling (67. K. Behn), Wiechert, Kemper – Risau, Haliti, D. Behn, Hagedorn (74. Exner), Martin – C. Hölker, Greshake. Tore: 0:1 (33.) Abed, 0:2 (63.) Kaling, 0:3 (90+4) Heubrock.

Wir haben uns den Schneid abkaufen lassen.

André Rodine
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