Wasserball: EM-Qualifikation
Fabienne Heerdt gehört zum DSV-Team

Borghorst -

Für Deutschlands Wasserballerinnen wird es beim Kampf um einen Startplatz bei der Europameisterschaft in Budapest jetzt ernst: Im ersten von zwei Qualifikationsduellen gegen Rumänien gastiert das Team Focsani. Mit dabei auch die Borghorsterin Fabienne Heerdt, die seit Jahresbeginn in der Bundesliga spielt.

Donnerstag, 10.10.2019, 11:46 Uhr
Fabienne Heerdt (2.v.r.) tritt mit der Nationalmannschaft im rumänischen Focsani an.
Fabienne Heerdt (2.v.r.) tritt mit der Nationalmannschaft im rumänischen Focsani an. Foto: Beckonert

Für Deutschlands Wasserballerinnen wird es beim Kampf um einen Startplatz bei der Europameisterschaft in Budapest jetzt ernst: Im ersten von zwei Qualifikationsduellen gegen Rumänien gastiert die Vertretung des Deutschen Schwimmverbandes (DSV) am Samstag in Focsani (18 Uhr, Bazin Olimpic). Vor Ort dabei ist auch die Borghorsterin Fabienne Heerdt, die seit Jahresbeginn in der Bundesliga für den Meisterschaftsdritten SV Nikar Heidelberg spielt.

Die Studentin hatte erst drei Wochen zuvor beim Turnier im slowakischen Kosice in der DSV-Auswahl debütiert. Nun hat sie auch den zwischengeschalteten Lehrgang in Hannover erfolgreich überstanden.

Bei dem Spiel in der ostrumänischen Provinzstadt werden nur 13 der 14 nominierten Aktiven zum Einsatz kommen, doch die Borghorsterin ist auch so mehr als erwartungsfroh: „Wir haben die letzten Wochen und Monate viel Arbeit und Zeit in die Vorbereitung für die beiden kommenden Spiele gesteckt“, freut sich die 22-Jährige, die beim SV Olympia Borghorst das Wasserballspiel erlernt hat, auf ihre zweite Auslandsreise.

Die bei der Europameisterschaft 2018 in Barcelona achtplatzierte DSV-Auswahl gilt nach der Setzliste als nomineller Favorit, allerdings hat das deutsche Aufgebot seitdem einige personelle Veränderungen erfahren. Wichtig ist aus DSV-Sicht eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel, das am 26. Oktober in Duisburg zur Austragung kommen wird.

Auf den Gesamtsieger beider Partien wartet einer der zwölf Plätze beim EM-Turnier, das aufgrund der Olympischen Spiele bereits vom 12. bis 26. Januar in Budapest stattfindet.

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