Landesliga 4
Torwartprobleme beim TuS Altenberge

Altenberge -

Der TuS Altenberge muss am Sonntag in Herbern antreten und hofft, darauf, dass der Fußballgott endlich ein Einsehen hat und das Bemühen des TuS auch mit Toren und Punkten belohnt.

Freitag, 11.10.2019, 13:34 Uhr aktualisiert: 13.10.2019, 19:14 Uhr
Altenberges Torwart Marc Wenning-Künne (r.) hat‘s an der Schulter. Sein Einsatz in Herbern ist fraglich. Auch Ersatzmann Malte Mönkediek laboriert an einer Verletzung.
Altenberges Torwart Marc Wenning-Künne (r.) hat‘s an der Schulter. Sein Einsatz in Herbern ist fraglich. Foto: Günter Saborowski

Es sind im Moment schwere Zeiten für die Kicker des TuS Altenberge. Nach dem Aufstieg in die Landesliga stand die Mannschaft in der Tabelle noch nie so schlecht da. Auf dem Platz will trotz großen Bemühens so recht nichts gelingen. Torchancen werden versemmelt, oder es ist noch ein gegnerischer Fuß zwischen Torlinie und Ball. Am Sonntag muss die Mannschaft von Trainer André Rodine beim Tabellensechsten SV Herbern (elf Punkte, 12:12 Tore) antreten. Der Papierform nach ein weitaus anspruchsvollerer Gegner als zuletzt der VfL aus Senden.

„Wir werden uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Die Qualität ist da, nur ist das Spielglück zurzeit nicht auf unserer Seite. Gegen Borken und Senden war das Tor wie vernagelt. Aber ich habe Vertrauen in die Mannschaft“, sagt Rodine, der sich sicher ist, dass sein Team, mit drei Siegen in Folge im Rücken, diese Spiele gewonnen hätte.

Aber wie das halt so ist mit „Hätte, hätte – Fahrradkette“, Fußball ist ein Ergebnissport, und die Ergebnisse stimmen bei den Nullneunern derzeit nicht.

Nun ist der SV Herbern nicht der FC Bayern. Bei erst drei Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen sollte der SVH durchaus bezwingbar sein. „Ich habe die Mannschaft einmal im Spiel gegen Kinderhaus gesehen. Da spielte sie sehr aggressiv und robust gegen den Ball und hat versucht, das Mittelfeld schnell zu überbrücken“, kennt Rodine das Team von Trainer Holger Möllers ein wenig. Whitson Fereira sei ein klassischer Mittelstürmer, den man im Auge haben müsse. Fünf der zwölf Herberner Tore hat der Portugiese bereits erzielt.

Personell steht es beim TuS zwischen den Pfosten nicht zum Besten, denn Marc-Wenning-Künne laboriert an einer Schulterverletzung.

 

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