Karate
Interessanter Workshop für die Karateka von Arminia Ochtrup

Ochtrup -

Die Karateka des SC Arminia hatten einen Referenten des IGSK (Institut für Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Konflikttraining) nach Ochtrup eingeladen, um einmal „über den Tellerrand“ hinauszuschauen.

Dienstag, 15.10.2019, 14:30 Uhr
Einige der Ochtruper Karateka nahmen an einem Workshop des IGSK teil.
Einige der Ochtruper Karateka nahmen an einem Workshop des IGSK teil. Foto: nn

Über den Tellerrand geschaut – das haben jetzt 13 Karateka der Ochtruper Karateabteilung vom SC Arminia Ochtrup sowie die Tochter eines Abteilungsmitgliedes.

Selbstverteidigung ist für die Karateka ein Selbstläufer. Aber wie sieht es im Vorfeld aus, bevor man tätig werden muss? Wie kann ich, alleine durch meine Aussprache, Gestik und Mimik eine Konflikt verhindern?

Wie schon im Jahr 2017 wurde ein Referent des IGSK (Institut für Gewaltprävention, Selbstbehauptung und Konflikttraining) nach Och­trup eingeladen. Im Mittelpunkt des sechsstündigen Workshops stand das Thema „Eskalation – Deeskalation“, mit interessanten Beispielen aus der Theorie wie „In welche Richtung dreht sich die Tänzerin?“, was mit dem Thema „richtige Wahrnehmung“ zu tun hatte. Einige sehen, dass sich die Tänzerin rechts herumdreht, andere wiederum links herum. Die Wahrheit lautet: Es ist beides richtig. Hieraus lässt sich schließen, dass die eigene Wahrnehmung nicht immer die richtige ist – auch wenn man noch so überzeugt davon ist. Weiter ging es mit vielen praktischen Übungen zur Kooperation und Stärkung des eigenen Ichs, was den Tag schnell vorbei gingen ließ. Im Anschluss an dem Workshop wurde nach einem Termin für 2020 geschaut, um mit dem Aufbauseminar weiterzumachen.

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