Fußball: Landesliga
TuS Altenberge steht in der Pflicht

Altenberge -

Der zarte Aufwärtstrend des TuS Altenberge erhielt durch die Niederlage zuletzt in Wiescherhöfen einen herben Dämpfer. Umso mehr steht der heimische Landesligist gegen den BSV Roxel in der Pflicht.

Freitag, 01.11.2019, 14:36 Uhr aktualisiert: 01.11.2019, 14:38 Uhr
Steffen Köhler (li.) ist nach auskurierter Verletzung wieder eine Option beim TuS. Abzuwarten bleibt allerdings, ob es gegen den BSV Roxel schon für einen Platz in der Startelf reicht.
Steffen Köhler (li.) ist nach auskurierter Verletzung wieder eine Option beim TuS. Abzuwarten bleibt allerdings, ob es gegen den BSV Roxel schon für einen Platz in der Startelf reicht. Foto: Thomas Strack

Elf Spiele haben die meisten Landesligisten in Staffel 4 absolviert, und bislang steht nur der SC Münster 08 aufgrund seines vor Saisonbeginn vollzogenen Rückzugs als Absteiger aus der Liga fest. Auch wenn Platz 14 für den TuS Altenberge eine Momentaufnahme und ein Nichtabstiegsplatz nur drei Punkte entfernt ist, wird die Situation für den heimischen Vertreter nach der Niederlage in Wiescherhöfen langsam kritisch. Im Heimspiel gegen den BSV Roxel stehen die Altenberger am Sonntag jedenfalls in der Pflicht.

Dem Ernst der Lage ist sich TuS-Trainer André Rodine bewusst. „Wir müssen langsam punkten, um uns bis zum Anbruch der Winterpause noch eine vernünftige Ausgangslage zu schaffen. Ich hoffe, dass das jeder verstanden hat“, sieht Rodine sein Team in zunehmendem Maße unter Zugzwang.

Ein Blick in die Statistiken der vergangenen Jahre offenbart, dass es nur wenige Teams geschafft hatten, sich nach dem elften Spieltag noch aus prekären Lagen zu befreien. In der Saison 2017/18 befanden mit Eintracht Coesfeld und dem SV Burgsteinfurt zwei spätere Absteiger unter den letzten drei.

Auch in der vergangenen Serie waren mit SuS Stadtlohn und der SG Bockum-Hövel gleich zwei designierte Absteiger nach elf Spieltagen unter dem Strich. In der laufenden Serie trennen den TuS zum gegenwärtigen Zeitpunkt drei Punkte vom rettenden Ufer. Es bleibt noch genügend Zeit, um Ungemach abzuwenden. Gleichwohl müssen langsam Punkte her; möglichst schon am Sonntag gegen den BSV Roxel.

Die Frage, ob es ein Qualitätsproblem sei, das den heimischen Vertreter belaste, beantwortete Rodine zuletzt mit einem eindeutigen „Nein“. Gleichwohl weist er aber auch darauf hin, „dass wir kompakter agieren, sauberer und schneller in die Tiefe spielen müssen“. Es sind diese Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen. Und die spiegeln sich letztlich auch in den Ergebnissen wider. Wenn der heimische Vertreter verloren hat, dann in der Regel knapp. Konkurrenzfähig ist das Team allemal. „Dass es funktionieren kann, haben wir gegen Westfalia Gemen gesehen“, sagt Rodine in Anspielung an den jüngsten 4:1-Heimsieg. Ähnlicher Zielorientiertheit und Konsequenz bedarf es, um den nächsten Heimsieg folgen zu lassen.

Das Training wieder aufgenommen hat Steffen Köhler, sodass der Defensivallrounder eine Option für Sonntag sein dürfte. Ob auch Torhüter Marc Wenning-Künne nach seiner Schulterverletzung zumindest auf der Bank Platz nehmen wird, bleibt indes abzuwarten.

 

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7037128?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686137%2F2686209%2F2686802%2F
Nachrichten-Ticker