Fußball: Bezirksliga
SV Wilmsberg will die Gunst der Stunde nutzen

Borghorst -

Vier Punkte heimste der SV Wilmsberg zuletzt nach einem 4:4-Remis bei Emsdetten 05 und dem 2:1-Derbysieg gegen den SV Burgsteinfurt ein. Ob dieser Trend auch im Gastspiel beim VfL Wolbeck hält, ist eine spannende Frage.

Freitag, 01.11.2019, 14:38 Uhr aktualisiert: 01.11.2019, 14:42 Uhr
Wilmsbergs Jan Markfort (li.) ließ dem Stemmerter Alexander Hollermann zuletzt im Derby keinen Stich.
Wilmsbergs Jan Markfort (li.) ließ dem Stemmerter Alexander Hollermann zuletzt im Derby keinen Stich. Foto: Thomas Strack

Ein Derbysieg verleiht einer Mannschaft immer Auftrieb. Deshalb gilt es, die Gunst der Stunde zu nutzen und solch ein Erfolgserlebnis als Initialzündung für einen andauernden Aufschwung zu verwerten. Nichts anderes hat Trainer Christof Brüggemann im Sinn, wenn er vor dem Spiel seines SV Wilmsberg beim VfL Wolbeck fordert, jetzt nicht nachzulassen. „Es gilt, diesen Schwung aufzunehmen und in Punkte umzuwandeln.“

Sollte dem heimischen Fußball-Bezirksligisten das in den verbleibenden fünf Spielen bis zum Anbruch der Winterpause gelingen, dann sähe die Welt schon ganz anders aus. In dieser Hinsicht wähnt Brüggemann sein Team auf einem guten Weg. Denn der 2:1-Derbysieg gegen den SV Burgsteinfurt sei kein Ergebnis eines punktuellen Höhenfluges, sondern vielmehr das einer kontinuierlichen Leistungssteigerung gewesen, die sich bereits zuvor – etwa beim 4:4 in Emsdetten – angekündigt habe.

„Das Derby kam zur rechten Zeit. Wir waren schon in den Trainingseinheiten zuvor griffig und fokussiert“, sagt der Coach. Diesen Trend will der SVW nun in Wolbeck bestätigen. Zumal die Mannschaft die Erkenntnis gewonnen hat, dass es nicht reicht, „wenn auch nur ein paar Prozentpunkte fehlen, weil der eine oder andere Spieler seine Topform nicht abruft“, schlussfolgert Brüggemann in seiner Nachbetrachtung.

In dieser Hinsicht hatte der SVW-Coach zuletzt nicht viel zu meckern. Besonders die Innenverteidigung mit Raffael Dobbe und Jan Markfort erledigte ihren Job gegen den SV Burgsteinfurt ohne Fehl und Tadel.

In Wolbeck wird eine ähnlich konzentrierte Leistung erforderlich sein, denn der VfL entwickelt sich unter Trainer Alois Fetsch und dessen „Co“ Florian Quabeck zu einer Spitzenmannschaft, die sich anschickt, im Kreis der Titelaspiranten mitzumischen.

Verzichten müssen die Wilmsberger am Sonntag auf Niklas „Bambi“ Thoms, der nach der fünften Gelben Karte für ein Spiel gesperrt ist. Seinen Part wird Aldo Colalongo positionsgetreu einnehmen.

 

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