Handball: Bezirksliga Münster
TV Borghorst feiert ersten Saisonerfolg

Borghorst -

Im fünften Saisonspiel hat es geklappt. Der TV Borghorst hat nach vier Niederlagen in Folge den ersten Sieg in der neuen Liga vollbracht. Mit 28:26 (13:14) wurde die DJK Eintracht Hiltrup geschlagen.

Sonntag, 03.11.2019, 19:10 Uhr
Durchsetzungsstark: Max Wenner war mit sieben Treffern bester Schütze des TV Borghorst beim 28:26 gegen die DJk Eintracht Hiltrup. Aber auch Torwart Michael Segger truf maßgeblich zum Erfolg seiner Mannschaft bei.
Durchsetzungsstark: Max Wenner war mit sieben Treffern bester Schütze des TV Borghorst beim 28:26 gegen die DJk Eintracht Hiltrup. Aber auch Torwart Michael Segger truf maßgeblich zum Erfolg seiner Mannschaft bei. Foto: Matthias Lehmkuhl

Im fünften Saisonspiel hat es endlich geklappt. Aufsteiger TV Borghorst hat nach vier Niederlagen in Folge den ersten Sieg in der Handball-Bezirksliga vollbracht. Mit 28:26 (13:14) wurde die DJK Eintracht Hiltrup in der heimischen Buchenberghalle geschlagen. Allerdings war es ein hartes Stück Arbeit für die Truppe von TVB-Trainer Jörg Kriens.

„Ich glaube wir haben vor allem über die Außenpositionen geschickter geworfen als Hiltrup. Und natürlich war die bärenstarke Leistung von Keeper Michael Segger der Schlüssel zum ersten Saisonsieg“, lobte Kriens seinen Schlussmann.

Seine Mannschaft erwischte den besseren Start und führte 2:0. Die DJK hatte aber die bessere Spielanlage und löste in der Offensive meist über die Rechtsaußenposition erfolgreich auf und drehte die Partie noch in der Anfangsphase (3:2). Doch der TVB hielt dagegen und damit das Spiel offen. Hiltrups knappe 14:13-Pausenführung versprach eine spannende zweite Halbzeit.

So war es dann auch. In der 41. Spielminute schaffte der Aufsteiger zum ersten Mal überhaupt eine Zwei-Tore-Führung (19:17) – dank toller Paraden von Keeper Michael Segger. Hiltrup ließ sich jedoch nicht abschütteln. Als TVB-Kreisläufer Jan Bordewick in der 54. Minute einen Torwartabpraller aufnahm und zum 25:22 nutzte, nahm Gästetrainer Marcel Gräfer die Auszeit. In der kurzen Spielpause faltete er sein Team richtig zusammen und schrie seinen Frust heraus. Doch vergeblich. Felix Frie erhöhte kurz darauf mit zwei sehenswerten Hebern von links außen auf 26:22, und nach einem zwischenzeitlichen Gegentreffer auf 27:23. 80 Sekunden vor dem Ende markierte Marcel Peters das vorentscheidende 28:24. „Heute hat ganz klar das Torwartduell gegen uns entschieden. Wir haben uns im Abschluss ziemlich dämlich angestellt“, meinte Gäste-Trainer Gräfer. Jörg Kriens fiel ein Stein vom Herzen: „Wir haben uns nicht auf einen Spieler konzentriert. Fast jeder hat sein Tor gemacht.“

Tore: Wenner (7), Topp (5), Peters (4/2), Gevers (4), Frie (3), Bordewick (2), Hummels, Kratz und Linnenbaum (je 1).

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