Kreisliga: Adler stürzt SC Nordwalde ins Unglück
Zu viele Holztreffer beim SC Nordwalde

Nordwalde -

Hochgradiges Schusspech und eine Portion Unvermögen bescherten dem SC Nordwalde im Heimspiel gegen Adler Münster eine deutliche Niederlage.

Montag, 04.11.2019, 13:40 Uhr
Peter Averbeck (M., hier von Jan Spreer, r., geschubst) war mit fünf Toren erfolgreichster Torschütze des SC Nordwalde im Spiel gegen Adler Münster.
Peter Averbeck (M., hier von Jan Spreer, r., geschubst) war mit fünf Toren erfolgreichster Torschütze des SC Nordwalde im Spiel gegen Adler Münster. Foto: Thomas Strack

Die Handballer des SC Nordwalder haben gegen den Tabellenführer der Kreisliga 2, Adler Münster, mit 26:39 (13:18) eine Niederlage hinnehmen müssen. Was Trainer Rainer Nowack nur der eigenen Abschlussschwäche zuschreiben konnte, denn seine Mannschaft hat an diesem Tag insgesamt 27 „Fahrkarten“ geschossen.

„Wir hatten nur 37 Prozent Trefferquote. So kann man kein Spiel gegen Adler Münster gewinnen. Dadurch haben wir nur den gegnerischen Torwart stark gemacht“, war es laut Nowack zum Verzweifeln. 15 Mal mussten Pfosten oder Latte herhalten, drei Siebenmeter wurden verworfen und neun Mal waren Nordwalder Spieler frei durch und haben trotzdem kein Tor erzielen können. „Natürlich landete der Abpraller bei den Pfostenschüssen auch noch beim Gegner, sodass die ihre Konter laufen konnten“, kam noch Pech hinzu.

Sieben Minuten lang verlief die Begegnung ausgeglichen, dann machte der Adler seine Flügel breit und zog davon. Über 7:4 setzte sich Münster bis auf 11:7 (16. Minute) ab und ging mit einem Vorsprung von fünf Treffern (18:13) in die Pause. Von diesem Rückstand erholten sich die Nordwalder nicht mehr und mussten ständig einem Vorsprung der Gäste aus der Domstadt hinterherlaufen.

Zum Schluss haben sich die Nordwalder beim Stand von 24:34 (55.) aufgegeben und in den letzten fünf Minuten nur noch zwei Treffer im gegnerischen Kasten unterbringen können. „Es war wirklich zum Verzweifeln“, klagte Nowack sein Leid auf der Bank.

Tore: Averbeck (5), Ratert (4), Cohausz (3), Töns (3), Teuber (3/1), Hülskötter (2), Elshoff (2), Büchter, Spinola, Flothkötter, Liesenkötter (je 1).

Natürlich landete der Abpraller bei den Pfostenschüssen auch noch beim Gegner.

Rainer Nowack
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