Gerätturnen: Bundespokal
Löbbert vom SC Nordwalde top

nordwalde -

Anne Löbbert und Maj Lill Eppe vom SC Nordwalde hatten sich für die westfälische Auswahlmannschaft qualifiziert, die jetzt in Rhede den Wettkampf um den Bundespokal bestritt. Während Eppe krankheitsbedingt absagen musste, trug Löbbert maßgeblich zum Erfolg der Turnauswahl bei.

Donnerstag, 07.11.2019, 17:07 Uhr aktualisiert: 07.11.2019, 17:10 Uhr
Die erfolgreiche Mannschaft des Westfälischen Turnerbundes beim Bundespokal in Rheda.
Die erfolgreiche Mannschaft des Westfälischen Turnerbundes beim Bundespokal in Rheda. Foto: WTB

Im September hatten sich Anne Löbbert und Maj Lill Eppe vom SC Nordwalde in die westfälischen Auswahlmannschaften geturnt, welche am 2. November den Bundespokal der LTV-Mannschaften bestritt; der diesjährige Austragungsort hierfür war mit Rheda in Westfalen beinahe „ein Heimspiel“. Gemeinsam mit Starterinnen aus Rheda, Dortmund, Greven, Bielefeld, Steinhagen und Nordwalde stellte der Westfälische Turnerbund als Ausrichter zwei Mannschaften in der Altersklasse zwölf bis 15 und zwei weitere Teams im Alter 16 bis 29 Jahre. Die weiteren Landesturnverbände waren mit jeweils einem Team vertreten.

Während Maj Lill Eppe ihren Einsatz krankheitsbedingt absagen musste, turnte Anne Löbbert, begleitet von ihrer Trainerin Eileen Otte, einen grandiosen Wettkampf. Beginnend am Barren präsentierte sie sich in hervorragender Form und erturnte mit 11.80 Punkten die höchste Wertung ihres Teams. Der Balkenvortrag verlief ebenfalls im Sinne ihrer Trainerin, sturzfrei mit anerkannter und hochwertiger Gymnastik.

Es folgte eine erstklassige, ausdrucksstarke Bodenchoreographie, bei welcher lediglich die Landung nach der Schraube nicht ganz perfekt gelingen sollte. Zusammen mit den Zählern für einen tadellosen Schraubensprungsprung am Sprungtisch als letztes Gerät addierte Löbbert 49,95 Punkte auf ihrem Konto und trug hiermit maßgeblich zum Erfolg ihrer Mannschaft bei.

Erst gegen 20.30 Uhr wurde die Siegerehrung der Altersklasse der 16- bis 29-Jährigen vollzogen – elf Mannschaften mit jeweils fünf Turnerinnen pro Gerät, welche sich seit dem späten Vormittag in der Sporthalle des Einstein-Gymnasiums tummelten, forderten ihren zeitlichen Tribut.

Die westfälischen Auswahlmannschaften der Senioren zeigten sich mit einem zweiten und einem fünften Platz von ihrer besten Seite, bei den Zwölf- bis 15-Jährigen gingen Rang eins und zehn nach Westfalen – ein erfolgreiches Wochenende für den WTB.Die erfolgreiche Mannschaft

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