Wasserball: EM der Frauen in Budapest
Fabienne Heerdt ist beeindruckt

Borghorst -

Zwei Niederlagen zum Start, morgen geht‘s gegen Frankreich: Mittendrin, Fabienne Heerdt, die von der großen Kulisse schwer beeindruckt ist.

Dienstag, 14.01.2020, 15:16 Uhr aktualisiert: 14.01.2020, 15:20 Uhr

Deutschlands Wasserballerinnen sind bei Europameisterschaften in Budapest (Ungarn) mit zwei erwarteten Niederlagen gestartet (wir berichteten).

Das Resultat gegen Italien (4:13) gilt dennoch als Achtungserfolg: „Das war für unsere Möglichkeiten durchweg mehr als ordentlich. Gegen so ein Topteam muss man erst einmal so bestehen“, zeigte sich der Auswahltrainer Arno Troost zufrieden. Allerdings gab es tags darauf für die DSV-Auswahl gegen die Niederlande mit 3:23) einen Rückfall in alte Zeiten.

EM-Neuling Fabienne Heerdt konnte persönlich durchaus zufrieden sein. Die nicht zur Stammsieben zählende Borghorsterin kam in beiden Begegnungen auf etwa 45 Prozent Einsatzzeit. Auch zu einem ersten Torerfolg fehlte nicht viel. Die Borghorsterin musste sich allerdings an die atemberaubenden Eindrücke vor Ort gewöhnen: „Überall gibt es große Monitore und Leinwände. Die riesige Halle verschluckt einen förmlich. Es ist einfach ein unbeschreibliches Gefühl, mittendrin und dabei zu sein“, sagt die 22-Jährige. Die 5300 Zuschauer fassende Duna Aréna, eine der größten Sportschwimmhallen Europas, ist zudem durch Verkleidungen und Lichteffekte wie bei einem Konzert komplett in blau gehalten, sodass die Optik noch spektakulärer wirkt als bei der derzeit laufenden Handball-EM.

Heute steht für die DSV-Auswahl gegen Frankreich (11.30 Uhr) das erste „Endspiel“ um Rang vier in der Gruppe und der damit verbundene Viertelfinaleinzug auf dem Programm.

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