Fußball: Endrunde der Hallenkreismeisterschaft der Frauen
Vielleicht gibt es ja eine Überraschung bei der Hallenkreismeisterschaft

Steinfurt -

Am Sonntag findet die Hallenkreismeisterschaft der Fußballfrauen in Burgsteinfurt ihren Abschluss. Zehn Mannschaften treten bei der Endrunde in der Kreishalle an der Liedekerker Straße an, um den Titel zu erringen.

Freitag, 17.01.2020, 14:06 Uhr
Seriensieger Germania Hauenhorst mit Trainer Ralf Spanier (stehend, links) hat bereits sechs Mal die Hallenkreismeisterschaft für sich entschieden und gilt erneut als Favorit.
Seriensieger Germania Hauenhorst mit Trainer Ralf Spanier (stehend, links) hat bereits sechs Mal die Hallenkreismeisterschaft für sich entschieden und gilt erneut als Favorit. Foto: Alex Piccin

Wahrscheinlich läuft es wie immer: Germania Hauenhorsts Fußballerinnen stemmen nach dem Finale den Siegerpokal in die Höhe und kassieren das Preisgeld von 350 Euro ein. Es könnte aber auch ganz anders kommen. So wie zum Beispiel bei der Hallenkreismeisterschaft der Frauen in Ibbenbüren. Dort triumphierte am Ende der Bezirksligist Schwarz-Weiß Esch, und das sogar zum zweiten Mal hintereinander. Westfalenligist Arminia Ibbenbüren schaute in die Röhre und wurde nur Dritter.

Zugegeben, die Escher Mannschaft bestand zum größten Teil aus ehemaligen Ibbenbürener Spielerinnen der Zweiten, die im Jahr zuvor im Unfrieden von der Arminia nach Esch gewechselt waren. Deren Motivation, es dem Ex-Verein mal so richtig zu zeigen, war besonders groß. Trotzdem muss man das erstmal auf die Reihe bekommen.

Beginn am Sonntag in der Kreishalle an der Liedekerker Straße ist um 11.30 Uhr. In zwei Gruppen werden die Finalrundenteilnehmer ausgespielt. In Gruppe A spielen Borussia Emsdetten I (Tabellenführer Landesliga), die SpVgg Langenhorst/Welbergen (Zehnter Bezirksliga), die SG Horstmar/Leer (Siebter Bezirksliga), Fortuna Emsdetten (Zweiter Kreisliga A) und die SF Gellendorf (Vierter Kreisliga A).

In der Gruppe B gehen Germania Hauenhorst I (Dritter Westfalenliga) und Hauenhorst II (Tabellenletzter Bezirksliga), der FC Galaxy (Achter Bezirksliga), GW Rheine (Achter Kreisliga A) und Borussia Emsdetten II (Sechster Kreisliga A) an den Start.

Die vier Qualifikanten der Vorrunde waren Borussia Emsdetten II, SF Gellendorf, Fortuna Emsdetten und GW Rheine. Siegchancen dürften diese vier Mannschaften nicht haben. Für sie war es schon ein Erfolg, in die Endrunde eingezogen zu sein.

1100 Euro schüttet die Kreissparkasse als Preisgeld aus. 350 gehen an den Sieger, 250 an den Zweiten, 175 bekommt der Dritte und 125 Euro der Viertplatzierte. Für die Plätze fünf bis zehn bleiben immerhin noch je 30 Euro für die Mannschaftskasse übrig. Der Sieger dieser Meisterschaft qualifiziert sich außerdem für die Vorrunde des FLVW-Hallenpokals am 9. Februar in Lienen. Die Endrunde findet am 16. Februar im Kreis Gelsenkirchen statt.

Seriensieger bei der Steinfurter Hallenkreismeisterschaft ist Germania Hauenhorst. Die Mannschaft von Trainer Ralf Spanier hat sechs der letzten sieben Austragungen gewonnen und ist ausgemachter Favorit. Spanier warnt indes vor der „Konkurrenz aus den eigenen Reihen“, denn mit Hauenhorst II, wo unter anderem die ehemalige Bundesligaspielerin Kerstin Stegemann mitkickt, hat Spanier einen starken Gegner. Außerdem sagt er: „In der Halle kann alles Mögliche passieren. Das hat man ja in Ibbenbüren gesehen.“ Damit meint Spanier den Escher Erfolg über die Arminia.

Stefan Schwarthoff, Trainer der SG Horstmar/Leer, will die Jüngsten seiner Mannschaft in die Halle schicken: „Die sind nicht chancenlos, alle haben richtig Lust auf das Turnier. Aber als Favoriten sehe ich Borussia Emsdetten aus der Landesliga an. Das ist eine sehr junge und ehrgeizige Mannschaft.“

 

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